Martin Freeman Diane Kruger The Operative

Links: Martin Freeman in Black Panther © 2018 Walt Disney Pictures
Rechts: Diane Kruger in Aus dem Nichts © 2017 Warner Bros. Germany

Quelle: Comingsoon

ANEZIGE

Seit über 15 Jahren ist Diane Kruger bereits im englisch- und französischsprachigen Kino aktiv und spielte in Hits wie Troja, Das Vermächtnis der Tempelritter und Unknown Identity mit. Doch es war ihr Debüt in einer deutschen Produktion letztes Jahr, das ihr die bislang höchste Auszeichnung ihrer Karriere einbrachte. Für ihre emotionale Tour de Force in Fatih Akins Aus dem Nichts gewann sie bei den Filmfestspielen in Cannes den verdienten Darstellerin-Preis. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass Kruger im Laufe ihrer Karriere immer am besten war, wenn sie in ihrer Muttersprache spielen durfte (so wie in Inglourious Basterds).

Ihre neuste Rolle wird sie jedoch ganz aus dem Westen wegführen. In The Operative, der Verfilmung des Romans "The English Teacher", wird sie Rachel spielen, eine ehemalige Agentin des israelischen Geheimdiensts Mossad, die nach der Beerdigung ihrer Vaters in London spurlos verschwindet. Der einzige Hinweis auf ihren Verbleib ist ein kryptischer Anruf, den sie an ihren ehemaligen Führungsoffizier Thomas richtet. Thomas wird daraufhin vom Mossad umgehend von Deutschland nach Israel beordert. Da Rachel jahrelang Missionen als Teil einer Spionage-Operation gegen Irans Nuklearprogramm ausgeführt hat und über gefährliches Wissen verfügt, muss Thomas ihrer Spur folgen und feststellen, ob sie eine Gefahr darstellt. Zugleich versucht er aber auch, sie zu beschützen.

"Sherlock"-Star Martin Freeman wird Thomas spielen. Yuval Adler (Bethlehem) schrieb das Drehbuch und führt auch Regie.

Für einen guten Spionagethriller bin ich immer zu haben und The Operative klingt nicht nur nach klassischem le-Carré-Material, sondern ist auch hochaktuell. Auch der Anspruch der Authentizität darf an den Film gestellt werden, denn die Romanvorlage wurde vom ehemaligen israelischen Geheimdienstler Yiftach Reicher Atir geschrieben, der darin mehrere wahre Geschichten von Mossad-Agenten verarbeitet hat.

Die Dreharbeiten zum Film werden im Juni in Bulgarien und Israel beginnen. Die deutsch/israelisch/französische-Co-Produktion wird u. a. von der Mitteldeutschen Medienförderung und der Film and Medienstiftung NRW gefördert.