Bryan Cranston und Aaron Paul kehren als Walt und Jesse bei „Better Call Saul“ zurück!

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Better Call Saul Walt Jesse

Bryan Cranston und Aaron Paul in El Camino: Ein „Breaking Bad“-Film © 2019 Netflix

Quelle: AMC

Walter White. Jesse Pinkman.

Das sind die Namen von zwei der ikonischsten Seriencharaktere der Fernsehgeschichte. Welcher „Breaking Bad“-Fan hat nicht innerlich gejubelt, als Bryan Cranston seinen Gastauftritt im „Breaking Bad“-Film El Camino hatte und in einer Flashback-Szene den Bildschirm wieder einmal mit Aaron Paul teilte? Die Chemie der beiden, ihre Interaktion und die gemeinsame Entwicklung ihrer Charaktere bildeten das Herzstück des Serien-Meisterwerks.

War es das letzte Mal, dass wir die beiden in ihren Rollen Seite an Seite gesehen haben? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Doch es war definitiv nicht das letzte Mal, dass Cranston und Paul ihre Figuren verkörpert haben. Peter Gould, Autor und Showrunner von „Better Call Saul“, hat enthüllt, dass die beiden in der finalen sechsten Staffel des Spin-Off-Prequels zurückkehren werden. AMC hat es daraufhin über Twitter offiziell bestätigt:

Die Handlung von „Better Call Saul“ begann rund sechs Jahre vor den Ereignissen der ersten „Breaking Bad“-Staffel. Von Anfang an gab es natürlich Querverweise und Gastauftritte von Figuren aus „Breaking Bad“, doch je mehr Zeit in der Welt von „Better Call Saul“ verstrich und je näher das Spin-Off an die Mutterserie rückte, desto häufiger sah man vertraute Gesichter. Giancarlo Esposito war ab Staffel 3 im Haupt-Cast, Laura Fraser schaute ebenfalls ab der dritten Staffel als Lydia vorbei. Dean Norris und Steven Michael Quezada gastierten als DEA-Agenten Hank und Gomez in der fünften Staffel. Dass die beiden Haupt-Stars von „Breaking Bad“ gegen Ende der Ablegerserie auftrete würden, war wohl unausweichlich und wird die Fanherzen höher schlagen lassen.

Die letzte „Better Call Saul“-Staffel wird mit 13 Folgen die längste der Serie sein und in zwei Teilen veröffentlicht werden. Die erste Hälfte aus sieben Episoden wird ab dem 18. April beim US-Kabelsender AMC zu sehen sein. Zum Auftakt gibt es gleich eine Doppelfolge. In Deutschland werden die neuen Episoden immer einen Tag nach US-Ausstrahlung bei Netflix veröffentlicht. Die letzten sechs Folgen werden ab dem 11. Juli bei AMC ausgestrahlt.

Es ist noch unklar, wie groß Cranstons und Pauls Rollen sein werden, in welchem Teil der Staffel sie zu sehen sein werden und ob sie überhaupt gemeinsam oder getrennt voneinander zu sehen sein werden. Es ist denkbar, dass sich Jesses und Sauls Wege noch vor „Breaking Bad“ kreuzten, Walt kannte den Rechtsverdreher vor ihrer ersten Begegnung in der Mutterserie nicht. Ich bin also gespannt, wie sie untergebracht werden. Ebenso bin ich gespannt, wie gut die Serie es schaffen wird, den 42-jährigen Paul als 24-jähigen Jesse aussehen zu lassen.

„Better Call Saul“ ist ein wahres Kunststück gelungen, nicht lediglich wie ein unnötiger Abklatsch von „Breaking Bad“ zu wirken, sondern wie eine eigenständige Serie mit eigener Identität, die einige Zuschauer sogar für überlegen halten. Auftritte von Dean Norris, Bryan Cranston oder Aaron Paul sind dabei das Sahnehäubchen, vielleicht auch etwas Fanservice, doch die Serie kommt auch ohne sie gut aus.

Was glaubt Ihr, wie „Better Call Saul“ enden wird?

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