Produzent gibt wieder Hoffnung auf Alita: Battle Angel 2

Rosa Salazar in Alita: Battle Angel © 2019 20th Century Studios

Quelle: Deadline

Es ist kaum zu glauben, doch in weniger als einer Woche kommt Avatar: The Way of Water nach einer 13-jährigen Wartezeit seit dem ersten Film in unsere Kinos. Seine Weltpremiere hat der Film bereits gefeiert und erste Stimmen überschlagen sich mit Lobeshymnen an James Camerons Vision, die den audiovisuellen Triumph des ersten Films sogar noch toppen soll, diesmal mit auch mit einer etwas besseren Geschichte. Man sollte Cameron einfach nicht anzweifeln, insbesondere wenn es um Sequels geht. Der wahrscheinliche Riesenerfolg des Films dürfte Cameron verdiente Genugtuung bereiten, nachdem er die letzten zehn Jahre seines Lebens unentwegt an dem zweiten Film und dessen Sequels gearbeitet hat.

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Cameron hat sich Zeit genommen, um einen langfristigen Plan für das Gesamt-Franchise zu haben und dafür zu sorgen, dass weitere Fortsetzungen nicht lange auf sich warten lassen. Im zwei-Jahres-Rhythmus sollen nun Avatar 3 bis 5 in unsere Kinos kommen – vorausgesetzt der zweite Film floppt nicht in den Kinos, denn dann würde Cameron seine Pandora-Saga wohl mit dem bereits abgedrehten dritten Film abschließen.

Camerons Fokus auf die Avatar-Filme bedeutete auch, dass er die Regie eines weiteren Herzensprojekts von ihm aufgeben musste. Viele Jahre lang wollte er Yukito Kishiros Cyberpunk-Manga "Battle Angel Alita" in die Kinos bringen, begnügte sich aber letztlich damit, Produzent und Co-Autor des Films zu sein, während er die Regie Robert Rodriguez (Sin City) überließ. Nichtsdestotrotz war Camerons Fingerabdruck bei Alita: Battle Angel deutlich zu erkennen, als der Film 2019 in die Kinos kam, insbesondere an seiner berauschenden Optik. Bis heute bleibt es eine der besten IMAX-Erfahrungen für mich mit großartigem 3D-Einsatz und opulenten Effekten. Rodriguez hat noch nie zuvor einen Film in dieser Größenordnung inszeniert und ich vermute, dass Cameron ihm hier und da unter die Arme gegriffen hat.

An den Kinokassen wurde Alita: Battle Angel nicht zum erhofften Überflieger, floppte aber auch nicht böse, sondern spielte $405 Mio weltweit ein. Das ist an sich recht gut, wären da nicht die hohen Produktionskosten von $150-200 Mio gewesen. Was der Film jedoch hat, ist eine wachsende Fangemeinde, die sich The Alita Army nennt und sich vehement für ein Sequel einsetzt, dessen Samen im ersten Film gesät wurden. So waren die kurzen Auftritte von Edward Norton, Michelle Rodriguez und Jai Courtney im Film dazu gedacht gewesen, die Rollen in der Fortsetzung weiter auszubauen.

Der Film war jedoch weder erfolgreich genug, um schnell grünes Licht für Teil 2 zu bekommen, noch war er ein schlimmer Flop, um eine Fortsetzung direkt auszuschließen. Die Hoffnung lebt also weiter, Hauptdarstellerin Rosa Salazar bekundete großes Interesse an Alita 2 und Rodriguez selbst glaubt, dass der Kauf von Fox durch Disney die Chancen auf ein Sequel erhöht haben könnte, weil das Studio Inhalte für Disney+ braucht.

Jetzt hat Camerons Produktionspartner Jon Landau bei der Weltpremiere von Avatar: The Way of Water mit seiner Aussage den Fans einen Grund gegeben, an der Hoffnung auf Alita: Battle Angel 2 festzuhalten. Als er gefragt wurde, ob es neben den Avatar-Sequels weitere Filmprojekte gibt, an denen er arbeitet, verriet er: (aus dem Englischen)

Tja, es gibt einen kleinen Film namens Alita: Battle Angel, zu dem wir gerne zurückgehen und ein Sequel machen würden. Ich habe mit Robert (Rodriguez) darüber gesprochen und hoffentlich wird das verwirklicht.

Ich hoffe wirklich sehr, dass es dazu kommen wird. Ich finde es immer noch schade, dass wir nie zu sehen bekommen werden, wie Alita unter Camerons Regie ausgesehen hätte, doch der erste Film war auch so ziemlich gut und bot sich sehr für eine Fortsetzung an.

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