Überraschungssieger bei den American Cinema Editors Eddie Awards

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ACE Gewinner 2013

Quelle: American Cinema Editors

Am 2. März werden in Los Angeles die Oscars verliehen und es haben sich dieses Jahr in nahezu allen Kategorien klare Favoriten herauskristallisiert. In der Hauptkategorie "Bester Film" liegen jedoch weiterhin zwei Filme stark im Rennen – 12 Years a Slave und Gravity (während American Hustle dank seiner SAG-Ensemble-Auszeichnung eine Wild Card bleibt). Eigentlich sah es noch im Dezemberganz klar aus – 12 Years a Slave würde dank seiner Thematik problemlos abräumen. Doch kann gewann Gravity nicht nur den Preis der Regiegewerkschaft DGA, sondern auch (gemeinsam mit Slave) den der Produzentengewerkschaft. Beide sind starke Prädiktoren für die Oscars und der letzte Film, der beide gewinnen konnte, bei den Oscars aber verlor, war Brokeback Mountain vor acht Jahren.

Nachdem die großen Gilden (DGA, PGA, SAG und WGA) ihre Preise nun alle vergeben haben, kommen wir zu dem Abschnitt der Oscar-Saison, in dem v. a. die technischen Auszeichnungen von diversen Verbänden verliehen werden, wie beispielsweise vom Verband der Kameraleute, wo Gravity erwartungsgemäß gewonnen hat. Eigentlich gingen sowieso die meisten davon aus, dass gerade in den technischen Kategorien Gravity sicherlich alles abräumen würde – wo denn sonst, wenn nicht da? Und doch ist die Oscar-Saison immer für eine Überraschung gut, wie sich letztes Wochenende zeigte, als der US-Verband der Cutter, American Cinema Editors, zum 64. Mal die Eddies verliehen hat – seine Preise für den "Besten Filmschnitt" des vergangenen Jahres. Statt an Gravity ging der Preis in der "Drama"-Kategorie an Captain Phillips, eine Entwicklung, die wirklich kaum jemand erwartet hat. Das ist insbesondere insofern überraschend, als dass die Eddies mit den Oscars in der "Schnitt"-Kategorie eigentlich häufig übereinstimmen. In den letzten 20 Jahren haben nur drei Filme bei den Oscars für ihren Schnitt gewonnen, ohne zuvor einen Eddie gewonnen zu haben – zuletzt Verblendung vor Jahren. Allerdings handelte es sich bei diesen drei Filmen auch eher um Überraschungen bei den Oscars und nicht um Favoriten in der Kategorie, wie es eigentlich bei Gravity der Fall ist. Obwohl Gravity und 12 Years a Slave bei den Eddies beide leer ausgingen, ist es eher ein harter Rückschlag für Gravity im Gesamtrennen, da bei dem Film davon ausgegangen wurde, dass er diesen Preis problemlos gewinnen würde. In der Komödien-Kategorie setzte sich bei den Eddies erwartungsgemäß American Hustle durch. Die komplette Übersicht der Gewinner findet Ihr unten:

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Bester Schnitt in einem Drama

Captain Phillips

Bester Schnitt in einer Komödie/einem Musical

American Hustle

Bester Schnitt in einem Dokumentarfilm

20 Feet from Stardom

Bester Schnitt in einem Animationsfilm

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren

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