The Fast and the Furious kehrt zum 25. Jubiläum in die Kinos zurück

Fast-&-Furious-Fans lassen sich hauptsächlich in zwei Lager unterteilen. Auf der einen Seite sind die Originalfans der ersten vier Filme, die sie als Liebeserklärung an die Autokultur, Tuning und Straßenrennen schätzen und die halbwegs "bodenständige" Action vorziehen. Ihnen gegenüber stehen Fans wie ich (und der Großteil der professionellen Kritiker), die den Wandel der Reihe ab dem fünften Film zu Team-Missionen mit augenzwinkernder Absurdität und zunehmend haarsträubenden Set-Pieces, bei denen auch mal ein Auto ins Weltall geschossen wird, begrüßten. Mag man lieber einen Gefährliche-Brandung-Abklatsch oder prolliges Mission: Impossible? Das ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenz, und die Kinogänger haben ihre Meinung deutlich ausgesprochen. Von ihren bescheidenen Anfängen entwickelte sich die Reihe zu weltweiten Blockbustern mit einem Gesamteinspiel von fast 7,5 Milliarden US-Dollar.

Die Entwicklung spiegelt sich auch in den Budgets der Filme wider. Kostete der Originalfilm noch bescheidene 38 Millionen US-Dollar, betrug das Budget von Fast & Furious 10 nahezu das Zehnfache. Diese Kostenexplosion droht derzeit zum Verhängnis für die Reihe zu werden, denn obwohl Fast & Furious 10 einer der umsatzstärksten Filme seines Jahres war, spielte er seine Kosten im Kino nicht wieder ein. Deshalb warten wir nunmehr seit drei Jahren auf die Auflösung von dessen Cliffhanger-Ende. Für Universal steht fest: Das versprochene Franchise-Finale muss deutlich günstiger werden, und das soll damit erreicht werden, dass die Reihe am Ende zu ihren Wurzeln zurückkehrt – Straßenrennen in Los Angeles. Der aktuelle Stand ist, dass die Dreharbeiten zu Fast Forever im Dezember beginnen sollen, doch ich glaube es erst, wenn die Kameras am Set laufen.

Während wir also auf das angeblich allerletzte Familienrennen von Dominic Torettos Crew warten, ist es ein guter Zeitpunkt, sich daran zu erinnern, wie alles begann. Vor 25 Jahren kam The Fast and the Furious in die Kinos und überraschte als einer der erfolgreichsten Originalfilme des Jahres an den Kinokassen. Anlässlich dieses Jubiläums wird der Film, in dem ein junger LAPD-Polizist (Paul Walker) undercover in eine Straßenrenn-Gang eingeschleust wird, die ihr extremes Hobby mit Überfällen auf Lastwagen finanziert, wiederaufgeführt. Die Premiere der Wiederaufführung fand im Mai bei den 79. Filmfestspielen von Cannes statt. Vergangenes Wochenende lief der Film in den USA an und belegte zum Start den achten Platz der Kinocharts – nicht übel für einen breit verfügbaren, 25 Jahre alten Film.

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Auch hierzulande wird The Fast and the Furious wiederaufgeführt, und zwar am 1. September (sowie vereinzelt auch an späteren Terminen) im Rahmen der "Best of Cinema"-Reihe als 4K-restaurierte Fassung. Neben dem vierten Film ist er tatsächlich der einzige Teil der Reihe, den ich noch nie im Kino gesehen habe, sodass ich mich über die Gelegenheit freue, es nachzuholen und mich auf das hoffentlich baldige Wiedersehen mit Dom, Letty, Mia und Co. einzustimmen.

Hier ist der deutsche Trailer zur Wiederaufführung:

Offizieller Inhalt:

"Wenn die Sonne untergeht … erwacht eine neue Welt! In der explosiven Welt der illegalen Straßenrennen von Los Angeles gilt: Wer den schnellsten Wagen fährt, kriegt die schönsten Frauen und den größten Respekt! Für Dominic (Vin Diesel – "Riddick – Chroniken eines Kriegers") sind nur drei Sachen im Leben wichtig: sein hochgetuntes Auto, seine Autogang und seine Schwester Mia. Bei einem Rennen trifft er auf Brian (Paul Walker – "The Skulls"), einen Newcomer in der Szene, der mit seinem aufgemotzten Mitsubishi den Champion Dominic herausfordert. Als plötzlich die Polizei auftaucht und Dominic in der Klemme sitzt, ist es ausgerechnet Brian, der ihm raushilft. Dominic nimmt Brian in seiner Gang auf und die beiden freunden sich nach und nach miteinander an. Was Dominic nicht ahnt: Brian ist Undercover-Cop, der eine Reihe von spektakulären LKW-Überfällen aufklären soll. Bei der Beute handelt es sich immer um extrem wertvolle Fracht und die Art der Überfälle ist stets die gleiche: Die Trucks werden bei voller Fahrt geentert und entführt. Sie können nur auf das Konto von extrem guten Fahrern gehen. Was als einfacher Einsatz begann, wird für Brian bald mehr als nur Polizeiarbeit: Er verliebt sich ausgerechnet in Mia und geht immer mehr in der Szene auf. Doch einige Bandenmitglieder wittern in ihm nicht nur einen Konkurrenten, sondern auch den Bullen – erst recht, als interne Informationen über die Gang nach außen dringen. Beim finalen Showdown muss sich Brian zwischen seinem Pflichtbewusstsein als Cop und seiner Freundschaft zu Dominic entscheiden. Wem wird seine Loyalität gehören?"

Quelle: Best of Cinema

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