Springsteen: Deliver Me from Nowhere: Starttermin bei Disney+ steht fest

Eine Quizfrage: Was haben Jay-Z, Beyoncé, Rihanna, Taylor Swift und Bruce Springsteen gemeinsam? Sie sind die einzigen Musikerinnen und Musiker auf der Welt, deren Vermögen inzwischen eine Milliarde US-Dollar übersteigt. Gerade Springsteen hätten vermutlich nur die wenigsten unter den Reichsten der Reichen vermutet, zu denen er 2024 mit dem Verkauf der Rechte an seinem kompletten Musikkatalog an Sony für rund eine halbe Milliarde Dollar aufgestiegen ist.

Hollywood liebt Musiker-Biopics, die Kinogänger:innen angesichts der Erfolge von Elvis, Bohemian Rhapsody, Walk the Line und Like a Complete Unknown offenbar auch, und wer in der Musikwelt so erfolgreich ist wie die oben genannten Künstler:innen, dem wird früher oder später auch ein filmisches Denkmal gewidmet. Springsteen machte damit als ältester Musik-Milliardär letztes Jahr den Auftakt.

Damit die Filme nicht nur für Hardcore-Fans interessant sind, ist eine bewegte Lebensgeschichte der Musiker:innen, von denen sie handeln, von Vorteil. Dafür bot Springsteens Leben genug Material. Wie viele Musiklegenden stammt er aus bescheidenen Verhältnissen der Arbeiterklasse. Im Gegensatz zu vielen Rockstars blieb The Boss den Drogen immer fern, doch sein langwieriger Kampf gegen Depressionen und seine schwierige Kindheit mit einem alkoholkranken, psychisch labilen Vater machten sein Leben dennoch zu einer perfekten Vorlage für ein Biopic, das im Herbst unter dem Titel Springsteen: Deliver Me from Nowhere weltweit in die Kinos kam. Der Film versucht – trotz einiger Flashbacks zu seiner Kindheit – nicht, Springsteens komplettes Leben zu erzählen, sondern beleuchtet vor allem die Entstehung seines gefeierten Albums "Nebraska", das zwei Jahre vor seinem weltweiten Durchbruch mit "Born in the U.S.A." erschienen ist.

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Inszeniert wurde der Film von Scott Cooper, dessen Musikdrama Crazy Heart bereits Jeff Bridges den Oscar einbrachte. Darauf – oder zumindest auf eine Nominierung – hoffte vielleicht auch der Emmy- und Golden-Globe-prämierte "The Bear"-Star Jeremy Allen White, als er die Hauptrolle in dem Film übernahm, doch der Film konnte nicht an den Erfolg der oben aufgezählten Biopics anknüpfen, sondern kam und ging, ohne nennenswerte Aufmerksamkeit zu erregen. An Whites Performance lag es sicher nicht, denn er spielt die Rolle mit absoluter Hingabe und viel Herzblut und nahm Gesangsunterricht, um Springsteens Songs im Film selbst zu singen.

Falls Ihr Euch selbst davon überzeugen wollt und Springsteen: Deliver Me from Nowhere im Kino verpasst habt, könnt Ihr den Film bereits nächste Woche bequem zu Hause bei Disney+ nachholen. Der Streamer wird das Biopic am 23. Januar weltweit veröffentlichen. Unten könnt Ihr den deutschen Trailer sehen:

Quelle: Disney+

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