Adam Sandler würde gerne Sequels zu zwei seiner älteren Filme drehen

Links: Adam Sandler in Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden (1998) © Walt Disney Studios
Rechts: Adam Sandler in Happy Gilmore (1996) © Universal Pictures

Quelle: Variety

Fast zwei Jahrzehnte lang war Adam Sandler neben Jim Carrey einer der erfolgreichsten Comedystars im Kino. Während Carrey seine Erfolge weltweit feierte, war Sandler lange Zeit hauptsächlich ein US-amerikanisches Phänomen, wo man ihn natürlich dank der Sketch-Show "Saturday Night Live" viel besser kannte. Erst nach und nach feierten Sandlers Filme auch in Deutschland größere Erfolge.

ANZEIGE

Heutzutage sucht man Sandler auf Kinoleinwänden vergeblich. Seit 2015 war er in Deutschland nicht mehr im Kino zu sehen. Doch das bedeutet weder, dass er keine Filme dreht, noch dass er weniger erfolgreich ist. Tatsächlich gehört Sandler weiterhin zu Hollywoods größten Verdienern, seine Gehaltsschecks stellen jedoch keine großen Filmstudios mehr aus, sondern Netflix. Der Streamer hat gemerkt, wie gut ältere Sandler-Filme bei den Abonnenten laufen und nahm ihn für vier Filme unter Vertrag. Dieser Vertrag wurde seitdem schon zweimal um jeweils vier weitere Filme verlängert und brachte dem Schauspieler mehrere Hunderte Millionen US-Dollar ein. Was die Filme selbst betrifft, ich hatte eine dunkle Phase in meinem Leben, in der ich offenbar masochistisch genug war, viele von Sandlers Netflix-Komödien zu schauen – einer war schlechter als der andere. Zum Glück produziert Netflix gelegentlich auch ernste Filme mit Sandler, die erheblich besser sind und die Bandbreite seines Talents zeigen.

Die Fans des lustigen Sandler sehnen sich jedoch nach den alten Zeiten zurück, als er in Filmen wie Happy Gilmore, Waterboy oder Die Wutprobe die Lachmuskeln strapazierte. Trotz seiner großen Kinoerfolge drehte Sandler mit der Ausnahme von Kindsköpfe und Hotel Transsilvanien, in dem er Dracula seine Stimme lieh, nie Fortsetzungen zu seinen eigenen Filmen. Im Podcast-Gespräch mit dem Branchenblatt Variety enthüllte er jedoch, dass es zwei Filme aus seiner Vita gibt, zu deren Fortsetzungen er durchaus bereit wäre. Einer davon ist Waterboy, der Sandler 1998 endgültig zum Superstar gemacht hat und bis heute einer seiner größten Hits in Nordamerika ist. In dem Film spielte Sandler den einfach gestrickten Wasserträger einer College-Footballmannschaft, in dem überraschendes Talent als Footballspieler schlummert. Sandler würde gerne wieder mit Kathy Bates, die in Waterboy seine Mutter gespielt hat, und Henry Winkler, der als sein Coach zu sehen war, zusammenarbeiten: (aus dem Englischen)

Das würde verdammt viel Spaß machen. Ich liebe Mama. Ich liebe Henry Winkler. Ich meine, kommt schon. Er wird immer Coach Klein für mich sein. Aber ich weiß nicht, Mann, es ist lustig. Ich weiß nicht, was die Ideen wäre.

Außerdem findet Sandler die Vorstellung eines Happy-Gilmore-Sequels interessant. Zusammen mit Billy Madison verhalf Happy Gilmore Sandler Mitte der Neunziger zum Durchbruch als Schauspieler und der Name von Sandlers Produktionsfirma Happy Madison Productions setzt sich aus den Titeln der beiden Filme zusammen. Sandler spielte als Gilmore einen jähzornigen und wenig talentierten Hockeyspieler, der sich als Golfspieler neu erfindet, um schnelles Geld zu verdienen. Sandler ist daran interessiert, den gealterten Gilmore zurückzubringen:

Ich meinte: "Wäre es nicht cool, die Abschiedstour des Happy Gilmore zu zeigen und mit all diesen Leuten abzuhängen und ein großartiges Drehbuch über Happy als älteren Mann zu schreiben, der sein Temperament mäßigen muss und so weiter?" Aber ich weiß es nicht. Vielleicht eines Tages so etwas in der Art.

Zu welchem von Adam Sandlers Filmen würdet Ihr gerne eine Fortsetzung sehen?

Weitere Film- und Serien-News

Mehr zum Thema

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here