"True Detective": Staffel 3 besetzt Carmen Ejogo in der weiblichen Hauptrolle

Carmen Ejogo in Born to Be Blue (2015) © Entertainment One

Quelle: TVLine

Oscargewinner Mahershala Ali (Moonlight) bekommt Verstärkung in der nächsten "True Detective"-Staffel. Die schottische Schauspielerin Carmen Ejogo, die in den letzten Jahren u. a. in Alien: Covenant, The Purge: Anarchy und dem Oscaranwärter Selma zu sehen war, wird allerdings keine Ermittlerin in einem neuen Fall spielen, sondern eine Lehrerin aus Arkansas, die mit zwei Kindern in Verbindung steht, die in den Achtzigern verschwunden sind.

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Die vermissten Kinder sind vermutlich der Fokus der dritten Staffel, die nach Louisiana in Staffel 1 und Kalifornien in Staffel 2 die Handlung in die triste Ozark-Hochlandregion verlegen wird. Ali, der gerade in den letzten zwei Jahren augenscheinlich überall zu sehen war (von "House of Cards" über Hidden Figures bis "Luke Cage") wird den State Police Detective Wayne Hays aus nordwestlichem Arkansas spielen. Es ist noch nicht klar, ob er der alleinige Ermittler in der neuen Season sein wird, nachdem Staffel 1 ein Ermittler-Duo und die zweite Staffel sogar drei Gesetzeshüter als Protagonisten hatte.

Laut der offiziellen Beschreibung von HBO wird Staffel 3 von einem makabren Verbrechen handeln und sich über drei verschiedene Zeitebenen abspielen, was an die Struktur der ersten Staffel erinnert.

Es ist jedoch nicht das einzige, was an der neuen Staffel an die viel gepriesene und ausgezeichnete erste Staffel im Kontrast zur deutlich schwächeren zweiten erinnert. Waren für die acht Folgen von Staffel 2 mehrere Regisseure verantwortlich, wird die komplette dritte Staffel vom Green-Room-Regisseur Jeremy Saulnier gemeinsam mit dem Serienschöpfer und -autor Nic Pizzolatto inszeniert werden. "Deadwood"-Macher David Milch schrieb an einer der acht neuen Folgen mit, alle anderen stammen ausschließlich von Pizzolatto selbst.

Die zweite Staffel von "True Detective" war nicht schlecht, sie scheiterte jedoch an der hohen Messlatte und den Erwartungen, mit denen uns die herausragende erste Season zurückgelassen hat. Es war schwer gegen die dichte Südstaaten-Atmosphäre und die fantastischen Performances von Woody Harrelson und Matthew McConaughey sowie gegen die gesamte "Yellow King"-Mythologie anzukommen. Bei der dritten Staffel wird die Erwartungshaltung sicher angepasst sein und ich bin froh, dass wir knapp drei Jahre nach der zweiten Staffel, deren relative Enttäuschung ein vorschnelles Ende der Anthologie-Serie in Aussicht stellte, einen weiteren Ausflug in die finstere Gedankenwelt von Nic Pizzolatto bekommen werden. Hoffentlich mit einer Staffel, die der ersten würdig ist.

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