Survivors Remorse Ende

© Starz

Quelle: The Hollywood Reporter

Der Albtraum eines jeden Serienfans ist es, wenn eine Serie, die er oder sie gerne schaut, plötzlich abgesetzt wird, ohne ein vernünftiges Ende zu bekommen. Mit jedem Jahr, das man als Zuschauer in eine Serie investiert, wird ein solches Ende umso unangenehmer. "My Name is Earl"– oder "Las Vegas"-Fans können davon ein trauriges Lied singen.

Jetzt traf es die hierzulande weitgehend unbekannte, aber in den USA schon seit 2014 ausgestrahlte Comedyserie "Survivor’s Remorse". Ihr Heimatsender Starz setzte die Serie unerwartet nach vier Staffeln ab, sodass das vorletzte Woche Staffelfinale auch das Serienfinale wurde. Dass es vom Serienschöpfer und Showrunner Mike O’Malley so nicht beabsichtigt war, merkte man schnell anhand einiger offen gelassener Handlungsstränge im Finale. In einem Interview mit The Hollywood Reporter verriet O’Malley, dass er von zwei weiteren Seasons ausgegangen ist und schon diverse Ideen für diese hatte. Dass "Survivor’s Remorse" abgesetzt werden könnte, kam ihm vor der Mitteilung der Entscheidung des Senders gar nicht in den Sinn.

In der Serie, die vom NBA-Superstar LeBron James produziert wurde, spielte Jessie T. Usher (Independence Day: Wiederkehr) das Basketballtalent Cam Calloway, das entdeckt wird und mit einem lukrativen Vertrag nach Atlanta gelockt wird. Dorthin folgen ihm auch seine Verwandten in der Hoffnung, von Cams finanziellem Glück zu profitieren.

"Survivor’s Remorse" zeichnete sich nie durch tolle Einschaltquoten aus, allerdings verbesserten sich diese beträchtlich ab Staffel 3. Die vierte Staffel legte sogar mit der zweihöchsten Zuschauerzahl der Serie los, doch die Quoten sanken deutlich in der darauffolgenden Wochen. Neben Starz-Hits wie "Outlander" oder "Power" hat "Survivor’s Remorse" deutlich kleinere Brötchen gebacken.