Als Aquaman spielte Jason Momoa die Hauptrolle in der kommerziell erfolgreichsten DC-Verfilmung aller Zeiten. Zwar sieht der hawaiianische Hüne dem blonden Wassermann der Comicvorlage denkbar unähnlich, doch er machte aus einer Witzfigur vieler Comicleser einen coolen, ernstzunehmenden Helden. So sehr das Publikum ihn als Aquaman mochte, gab es noch eine andere DC-Figur, für deren Darstellung er wie geboren war: Lobo, der abgebrühte intergalaktische Kopfgeldjäger vom Planeten Czarnia, den er selbst zerstört hatte. Der gewalttätige, Sprüche-klopfende und praktisch unsterbliche Antiheld ist DCs Äquivalent zu Marvels Deadpool und hat schon lange eine große Fangemeinde, die in Momoa die perfekte Besetzung für die Rolle sieht. Momoa selbst hat keinen Hehl daraus gemacht, Lobo spielen zu wollen, und als das Ende des DCEU durch den Regimewechsel des Studios besiegelt war, stand ihm auch nichts mehr im Weg – er wurde als Lobo besetzt!
Seinen ersten – aber sicherlich nicht letzten – Auftritt als Lobo wird Momoa kommenden Sommer in Supergirl absolvieren, und je nachdem, wie er in der Rolle ankommt, würde mich ein eigener Lobo-Film nicht überraschen. Im ersten Teaser-Trailer zu Supergirl war er nur ganz kurz und verschwommen zu sehen, doch gestern überraschte Warner Bros. mit einem neuen TV-Spot zum Film, der Momoas comicgetreuen Look als Lobo erstmals klar enthüllte – und die Fans sind aus dem Häuschen! Wir wollen Euch das natürlich auch nicht vorenthalten und haben den Spot sowohl in der deutsch- als auch in der englischsprachigen Fassung:
Deutscher Spot
Originalspot
Darüber hinaus wurde auch ein Charakterposter für Lobo veröffentlicht sowie ein kurzes Video, in dem Momoa am Set die einzige richtige Antwort auf die Frage liefert, was er denn zu seiner Besetzung als Lobo zu sagen hat:
Momoa ist übrigens nicht der erste Darsteller, der eine Realversion von Lobo spielt. Emmett J. Scanlan verkörperte ihn bereits in der kurzlebigen TV-Serie "Krypton".
Nach dem Erfolg von James Gunns Superman letzten Sommer, in dem Milly Alcock einen Gastauftritt als Kal-Els Cousine absolvierte, wird Supergirl ein weiterer Test für das neue DCU sein, denn diesmal steht nicht einer der ikonischsten Superhelden aller Zeiten im Mittelpunkt, sondern eine Heldin, deren bislang einziger Solo-Film aus dem Jahr 1984 seinerzeit floppte. Gunn ist aber sehr zuversichtlich und bezeichnete Alcocks Besetzung sogar als die beste, die er je getätigt hat, was angesichts seines fantastischen Guardians-of-the-Galaxy-Ensembles neugierig macht. Mit Cruella– und I, Tonya-Regisseur Craig Gillespie hielt ein Filmemacher mit einem Händchen für interessante weibliche Figuren die Zügel in der Hand.
In dem Film, der auf Tom Kings "Supergirl: Woman of Tomorrow"-Comicserie basiert und ursprünglich auch so hieß, trifft Kara Zor-El auf ihrer Reise durch die Galaxis die junge Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley), die auf Rache am Weltraum-Piraten und Menschenhändler Krem (Matthias Schoenaerts) sinnt, der ihre Eltern auf dem Gewissen hat. Emily Beecham (Little Joe) und David Krumholtz (Oppenheimer) verkörpern Karas Eltern und David Corenswet ist als Superman in einer Gastrolle zu sehen.
In die deutschen Kinos kommt Supergirl voraussichtlich am 25.06.2026. Den bereits veröffentlichten Teaser könnt Ihr unten sehen:
Quelle: Warner Bros. Pictures













