Stargate Serie

© MGM Television

Quellen: Joseph Mallozzi Twitter, Reddit

Mit Stargate gelang Deutschland-Export Roland Emmerich 1994 der endgültige Durchbruch in Hollywood und ebnete den Weg zu seinem Überblockbuster Independence Day zwei Jahre später. Doch auch wenn Stargate definitiv einer von Emmerichs besten Filmen ist, ist das deutlich größere Vermächtnis des Franchises nicht im Kino, sondern im Fernsehen zu finden. Zwischen 1997 und 2011 wurden drei "Stargate"-Serien ("Kommando SG-1", "Atlantis" und "Universe") mit insgesamt 17 Staffeln und zwei TV-Filmen produziert, die eine sehr umfangreiche und komplexe Mythologie in der "Stargate"-Welt aufgebaut haben. Das Interesse der Zuschauer hat jedoch irgendwann nachgelassen, und "Stargate Universe" wurde mit einem etwas offenen Ende nach nur zwei Seasons eingestellt. Der geplante TV-Film zu "Stargate Atlantis" wurde ebenfalls abgesagt.

Seitdem konzentrierten sich Gespräche über die Zukunft des Franchises vorerst auf neue Kinofilme, und Produzent Dean Devlin kündigte eine neue Reboot-Trilogie an, die an Emmerichs Film anknüpfen und die Serien ignorieren würde. Nach dem Scheitern von Independence Day: Wiederkehr wurden die Trilogie-Pläne jedoch wieder auf Eis gelegt. Letztes Jahr kehrte "Stargate" mit der kurzen Prequel-Webserie "Stargate Origins" im Internet zurück, doch worauf die Fans wirklich warten, ist natürlich eine vollwertige neue Serie mit größerem Budget, die in die etablierte Mythologie eintauchen würde. Und wenn es nach "Stargate"-Serienschöpfer Brad Wright geht, werden wir auch eine bekommen. Diesen Sommer bestätigte er seine Bemühungen, eine vierte Serie in Gang zu bringen. Doch die größten Updates stammen von Joseph Mallozzi, der zusammen mit Paul Mullie zahlreiche "Stargate"-Serienfolgen geschrieben und alle drei Hauptserien mitproduziert hat.

Er schrieb kürzlich, dass eine neue "Stragte"-Serie der Verwirklichung jetzt näher sei denn je, und als er bei einem Q&A auf Reddit gefragt wurde, wie fortgeschritten die Pläne sind, erklärte er, dass aus seiner Sicht fünf Chevrons eingerastet seien. Wie "Stargate"-Fans wissen, sind Chevrons Bauteile eines Sternentors, und wenn sieben von ihnen an der richtigen Position einrasten, wird eine Wurmlochverbindung zu einer anderen Welt hergestellt. Wenn Mallozzi also von fünf Chevrons spricht, bedeutet es, dass das Projekt ganz gut aufgestellt ist.

Sollte die Serie kommen, würde sie innerhalb des bestehenden Kanons aller bisherigen Serien spielen und laut Mallozzi auch die Fragen beantworten, die am Ende von "Stargate Universe" offen geblieben sind. Außerdem legte er nahe, dass wir einige bekannte Gesichter in der Serie wiedersehen würden. Zum Status der vierten Serie schrieb Mallozzi, dass "die Dinge an der Front Fortschritte machen". Dennoch ermahnte er, dass auch wenn die Produktion grünes Licht bekommen sollte, wir erst frühestens Ende 2021 die Gewissheit haben würden. An das lange Warten haben sich "Stargate"-Fans ja inzwischen gewöhnt.

Mallozzi schrieb außerdem, dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch sei, dass Charaktere aus seiner abgesetzten Weltraumserie "Dark Matter" Gastauftritte in der neuen "Stargate"-Serie haben würden, sollte sie produziert werden. Syfy-Serie "Dark Matter" endete nach drei Staffeln ohne richtigen Abschluss. Bevor diese Entscheidung jedoch gefällt wurde, gab es Überlegungen, in der vierten Staffel die Welten von "Dark Matter" und "Stargate" zusammenzuführen, wie Mallozzi bereits 2017 enthüllt hat. Dazu könnte es offenbar immer noch kommen, falls wir eine neue "Stargate"-Serie bekommen.