Scream 7 kommt mit niedrigerer FSK-Freigabe als sein Vorgänger in die Kinos

Wenn Scream 7 nächste Woche in die deutschen Kinos kommt, werden Leichen natürlich wieder den Weg des neuesten Serienkillers hinter der Ghostface-Maske pflastern, doch ganz so blutig wie beim Amoklauf des mörderischen Familien-Trios aus Scream VI wird es nicht. Als Neve Campbell ihrer Rückkehr als Sidney Prescott im siebten Film der Slasherreihe zustimmte, hatte sie eine Bitte an Originalautor Kevin Williamson, der bei Scream 7 auch Platz im Regiestuhl nahm: mehr Spannung und weniger Gore. Campbell, die beim sechsten Film wegen eines zu niedrigen Gagenangebots ausgesetzt hatte, wünschte sich eine Rückkehr zu den Stärken des Originalfilms, die ihrer Meinung nach in der spannungsgeladenen Atmosphäre und weniger in ausschweifendem Gemetzel lagen.

Es sieht aus, als sei ihr Wunsch in Erfüllung gegangen: Zwar erhielt Scream 7 natürlich, wie alle seine Vorgänger, ein R-Rating in den USA, hierzulande wurde der Slasher jedoch ungekürzt ab 16 Jahren freigegeben. Zugegebenermaßen ist die Freigabe für das Franchise gar nicht ungewöhnlich. Zwar trug sein unmittelbarer Vorgänger eine wohlverdiente FSK-18-Freigabe, ansonsten ist jedoch nur Scream 2 bis heute ab 18 freigegeben. Der Originalfilm wurde nach seiner Streichung vom Index neu geprüft und ab 16 freigegeben, während der dritte, vierte und fünfte Teil der Reihe bereits im ersten Anlauf das blaue FSK-Siegel erhielten. Kurios ist allerdings, dass in der offiziellen Freigabenbegründung von Scream 7 in den USA erstmals seit dem ersten Film "Gore" erwähnt wird. Ghostface wird seine Opfer auch im neuen Film sicherlich nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Nach der Entlassung von Melissa Barrera und dem Ausstieg von Jenna Ortega musste der gesamte Plot von Scream 7, der eigentlich den Handlungsstrang der Carpenter-Schwestern fortführen und abschließen sollte, umgekrempelt werden. Scream-VI-Co-Autor Guy Busick schrieb gemeinsam mit Williamson das neue Drehbuch, und zum Glück konnte Campbell gegen eine angemessene Bezahlung zur Rückkehr bewegt werden. Neben ihr sind auch die beiden Originalstars Courteney Cox und David Arquette – trotz des Todes seines Charakters im fünften Film – wieder mit von der Partie.

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Doch auch die letzten beiden Filme werden nicht ganz außer Acht gelassen: Mason Gooding und Jasmin Savoy Brown kehren als Randys Neffe und Nichte Chad und Mindy zurück. Besonders neugierig macht jedoch die angekündigte Rückkehr von zwei Darstellern verstorbener Ghostface-Killer: Matthew Lillard als Stu Macher aus dem Originalfilm und Scott Foley als Roman Bridger aus Scream 3. Neue Schlüsselrollen übernehmen Joel McHale ("Community") als Sidneys Ehemann Mark und Isabel May ("1883") als ihre Tochter Tatum, auf die Ghostface es abgesehen hat, um Sidney besonders leiden zu lassen.

Trotz einer chaotischen Entwicklungsgeschichte ist der Hype um Scream 7 groß, und die Vorverkaufszahlen in den USA stellen alle bisherigen Filme der Reihe in den Schatten. Auch 30 Jahre nach Wes Cravens bahnbrechendem ersten Film scheint Ghostface beliebter zu sein denn je.

Unten findet Ihr neben dem Super-Bowl-Spot zu Scream 7 auch drei deutsche TV-Spots, die einige neue Eindrücke aus dem Film zeigen:

Quelle: FSK

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