In drei Tagen wird das erfolgreichste Slasher-Franchise aller Zeiten auf unsere Kinoleinwände zurückkehren und könnte tatsächlich zum 30. Jubiläum des Originalfilms den umsatzstärksten Start der Reihe hinlegen – zumindest, wenn man den bisherigen Vorverkaufszahlen von Scream 7 Glauben schenkt. Die Kontroverse rund um Melissa Barreras fragwürdige Entlassung, die zu Jenna Ortegas Ausstieg und zur Implosion der ursprünglichen Pläne für den Film führte, scheint der Vorfreude der Fans keinerlei Abbruch getan zu haben. Stattdessen freuen sie sich auf Neve Campbells Vollzeit-Rückkehr als Ghostfaces Lieblingsopfer Sidney Prescott, nachdem die Schauspielerin den sechsten Film aufgrund eines zu niedrigen Gagenangebots ausgesessen hatte. Auch ohne ihre Beteiligung war Scream VI jedoch ein Hit, was mich letztlich glauben lässt, dass nicht der Cast, sondern das Konzept und die Markenbekanntheit die wahren Verkaufsargumente von Scream sind.
Wie dem auch sei, die Besetzung von Scream 7 hat viele alte Fans der Reihe sehr neugierig gemacht. Neben den Originalstars Campbell und Courteney Cox kehren nämlich drei Schauspieler in dem Film zurück, deren Charaktere im Franchise das Zeitliche segneten: Matthew Lillard als Stu Macher, Scott Foley als Roman Bridger und David Arquette als der unglückselige Dewey, der im Laufe der Reihe mehrere schwere Verletzungen überlebt hatte, nur um letztlich von Mikey Madisons Ghostface im fünften Film dahingerafft zu werden.
Wie genau diese Figuren in Scream 7 wieder zum Leben erweckt werden, ist noch ein Geheimnis und auch der soeben veröffentlichte finale Trailer (siehe unten) verrät darüber nicht. Es kursiert dazu jedoch ein durchaus glaubwürdiges Gerücht (oder gar Leak), das ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten werde. Wer im Internet danach sucht, wird jedoch schnell fündig. Doch seid gewarnt, aktuell kursieren tatsächlich einige sehr spoilerlastige Leaks zu dem Film und Scream ist wirklich das letzte Franchise, bei dem man im Vorfeld gespoilert werden möchte.
Deutscher Trailer
Originaltrailer
Im neuen Film scheint Ghostface eine sehr persönliche Vendetta gegen Sidney zu führen, doch auch das ist für das Final Girl ein alter Hut und sie weiß sich inzwischen gut gegen maskierte Psychopathen zu wehren. Diesmal steht jedoch mehr denn je auf dem Spiel, denn Sidney ist inzwischen Mutter und ihre älteste Tochter Tatum (Isabel May) ist im selben Alter, in dem sie selbst im ersten Film war.
Scream-Schöpfer Kevin Williamson schrieb nicht nur das Drehbuch zu Scream 7 mit, sondern nahm auch erstmals seit dem Beginn der Reihe selbst Platz im Regiestuhl. Zum neuen Cast zählen u. a. Ghostbusters-Stars Mckenna Grace und Celeste O’Connor, Anna Camp ("True Blood"), Joel McHale ("Community"), Mark Consuelos ("Riverdale") und Michelle Randolph ("Landman"). Mason Gooding und Jasmin Savoy Brown kehren als Randys Neffe Chad und Nichte Mindy aus den letzten beiden Teilen zurück, sodass immerhin eine Hälfte der Core Four wieder von der Partie ist. Dass die Geschichte der Carpenter-Schwestern Sam und Tara wegen Barreras Entlassung vermutlich nie zu Ende erzählt werden wird, finde ich jedoch weiterhin bedauerlich.
Unten findet Ihr zwei Featurettes zu dem Film, eins über Sidneys Entwicklung bis Scream 7, und eins über ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die nach ihrer von Ghostface ermordeten besten Freundin (Rose McGowan) aus dem ersten Film benannt wurde.
Ab dem 26. Februar wird Scream 7 in unseren Kinos zu sehen sein, bereits am Vorabend finden deutschlandweite Previews statt. Im Gegensatz zum seinem Vorgänger erhielt Scream 7 eine mildere FSK-16-Altersfreigabe.
Quelle: Paramount Pictures












