Quelle: Netflix

Nach drei Staffeln über die Drogenkriminalität und die Kartelle in Kolumbien ist aus der gefeierten Netflix-Serie "Narcos" ein Spin-Off mit dem Titel "Narcos: Mexico" entstanden, in dem es – Ihr habt’s erraten – um den Drogenhandel in Mexiko geht. Die erste Staffel wurde bereits im November 2018 veröffentlicht und erzählte vom DEA-Agenten Enrique "Kiki" Camarena (Michael Peña), der das mächtige Guadalajara-Kartell von Félix Gallardo (Diego Luna) infiltrierte und dafür einen hohen Preis zahlen musste. Sein Foltermord im Jahr 1985 führte zu der bis dato umfassendsten Operation und Mordermittlung der DEA, mit dem Ziel, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen und das Guadalajara-Kartell zu zerschlagen.

ANEZIGE

Diese "Operación Leyenda" steht im Fokus der kommenden zweiten Staffel von "Narcos: Mexico", in der der abgebrühte DEA-Agent Walt Breslin, gespielt von Scoot McNairy, Kartellboss Félix ins Visier nimmt. McNairy fungierte als Erzähler der ersten Staffel, trat aber erst im Staffelfinale erstmals vor die Kamera. In der zweiten Season, die ab dem 13. Februar bei Netflix zu sehen sein wird, spielt er eine der Hauptrollen. Der erste Teaser zu Staffel 2 wurde kürzlich veröffentlicht, der Gallardos Niedergang vorausdeutet:

Deutscher Teaser

Originalteaser

Neu dabei in der zweiten Staffel sind Mayra Hermosillo als Enedina Arellano Felix, Andrés Londoño als Enrique Clavel, Alex Knight als Kenny Moss, Miguel Rodarte als Danilo Garza, Jesse Garcia als Sal Orozco, Matt Biedel als Daryl Petski, Jesus Ochoa als Juan Nepomuceno Guerra, Flavio Medina als Juan Garcia Abrego, Alberto Zeni als Amat Palacios, Jero Medina als Ossie Mejia, Jose Julian als Javier Arellano Felix, Noé Hernandez als Rafael Aguilar, Nat Faxon als Ted Kaye und Kevin Bacons Tochter Sosie Bacon als Mimi Webb Miller.

Félix Gallardo entwischte bis 1989 den Behörden. Nach seiner Inhaftierung zersplitterte das Guadalajara-Kartell in mehrere kleinere Kartelle, die bis heute den Drogenhandel in Mexiko bestimmten, darunter das berüchtigte Sinaloa-Kartell von Joaquín "El Chapo" Guzmán. Seine Herrschaft wäre eigentlich die natürliche Vorlage für eine dritte Staffel, sollte Netflix die Serie fortführen.