Kevin Can Wait Staffel 3

© 2017 CBS

Quelle: Andy Fickman Instagram

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Das ist tatsächlich eine Überraschung. CBS hat die Sitcom "Kevin Can Wait" mit Kevin James nach zwei Staffeln abgesetzt. Dabei war sie quotentechnisch die vierterfolgreichste Comedyserie des Senders nach den bereits verlängerten "The Big Bang Theory", "Young Sheldon" und "Mom". Die zweite Staffel erreichte im Schnitt stabile 6 bis 7 Millionen Zuschauer pro Folge und lag nur unmerklich unter den Zuschauerzahlen der ersten.

"Kevin Can Wait" wurde nach der ersten Staffel von den Machern umgestaltet. Kevin James' Serien-Ehefrau Erinn Hayes wurde entlassen, ihr Charakter verstarb in der Serie zwischen den Staffeln, ohne je wieder groß erwähnt zu werden. Stattdessen übernahm Leah Remini die neue weibliche Hauptrolle als Kevins Partnerin in seiner Sicherheitsfirma und seine ehemalige Rivalin bei der Polizei. Durch die Reunion der beiden "King of Queens"-Stars sollte das Interesse der Zuschauer an der Sitcom gesteigert werden. Als Doug und Carrie Heffernan waren James und Remini schließlich neun Staffeln und über 200 Folgen lang im Fernsehen zu sehen. Doch die Entscheidung, Erinn Hayes zugunsten von Remini kurzerhand loszuwerden, polarisierte aber auch viele Zuschauer. Hinzu kommt, dass "Kevin Can Wait" nie das Niveau von "King of Queens" erreichte und von vielen bestenfalls als bemühter Abklatsch gesehen wurde.

Nichtsdestotrotz hielten sich die Quoten ganz ordentlich, weshalb die Entscheidung des Senders, auf eine dritte Staffel zu verzichten, sehr überraschend kommt. Vielleicht ist Kevin James' Gage einfach zu hoch, sodass sogar die soliden, aber nicht überragenden Quoten nicht ausreichen, um diese zu rechtfertigen. Aktuell kann man über die Gründe der Absetzung nur spekulieren.

In Deutschland ist "Kevin Can Wait" über Amazon Prime erschienen.

Unten könnt Ihr die Reaktionen des Serienregisseurs Andy Fickman sowie der beiden Hauptdarsteller bei Instagram nachlesen: