John Cena Duke Nukem

Links: John Cena in The Marine (2006) © 20th Century Fox
Rechts: "Duke Nukem 3D" (1996) © 3D Realms

Quelle: The Hollywood Reporter

ANEZIGE

In weniger als zwei Monaten kehrt Lara Croft 15 Jahre nach ihrem letzten Kinoauftritt auf die Leinwände zurück. Mit der Oscarpreisträgerin Alicia Vikander in der Hauptrolle, hofft Warner Bros., mit dem neuen Tomb-Raider-Film an den finanziellen Erfolg des Originals mit Angelina Jolie anzuknüpfen, der bis heute die umsatzstärkste Videospielverfilmung aller Zeiten in Nordamerika ist. Ich hoffe vor allem auf einen deutlich besseren Film als ersten beiden Tomb-Raider-Kinoabenteuer, die trotz der toll besetzten Lara Croft nicht wirklich zündeten. Die Ausrichtung nach dem Reboot der Spiele ist auf jeden Fall ein guter Anfang.

Während die Rückkehr der größten weiblichen Videospielikone überhaupt im Kino unmittelbar bevorsteht, arbeitet Paramount Pictures, das Studio hinter den Tomb-Raider-Filmen mit Angelina Jolie, daran, auch den größten Macho-Actionhelden schlechthin aus Videospielen ins Kino zu verfrachten. Profi-Wrestler und immer erfolgreicherer Schauspieler John Cena (The Marine, Zwölf Runden) befindet sich im Gespräch für die Titelrolle einer "Duke Nukem"-Verfilmung. Produziert wird der Film neben Paramount auch von Michael Bays Produktionsfirma Platinum Dunes.

Mit Sonnenbrille, Zigarre und fetten Wummen hat Duke Nukem nicht nur unter eingefleischten Gamern hohen Wiedererkennungswert. Insgesamt vier Hauptspiele wurden zwischen 1991 und 2011 produziert, zuletzt das v. a. durch seine unendlichen Verschiebungen legendäre "Duke Nukem Forever". Gespräche über eine Kinoadaption gibt es schon seit dem Ende der Neunziger, doch jetzt wird es erstmals konkret.

Aktuell hat das Projekt weder einen Autor noch einen Regisseur. Wer Duke Nukem kennt, weiß, dass Michael Bay vermutlich die perfekte Wahl für die Regie wäre. John Cena wirkt zumindest optisch sehr passend und hat mit Auftritten in Dating Queen, Sisters und Daddy’s Home 2 auf jeden Fall das Talent zu humorvollen Rollen gezeigt. Das ist wichtig, denn Duke Nukem wird eine gute Portion Selbstironie benötigen, um heutzutage als Film zu funktionieren.