"Berlin": Neuer Trailer bringt der charismatischen Narzissten aus "Haus des Geldes" zurück

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Quelle: Netflix

Mit der Ausnahme von "Squid Game" hat wohl keine andere Serie, die nicht in englischer Sprache produziert wurde, weltweit für so viel Hype und Furore gesorgt wie "Haus des Geldes". Ursprünglich als abgeschlossene Miniserie fürs spanische Fernsehen produziert, übernahm Netflix den internationalen Vertrieb der Serie über eine dreiste Bande von Kriminellen und produzierte drei weitere Teile selbst. Auf der Liste der meistgeschauten nicht-englischsprachigen Serienstaffeln aller Zeiten von Netflix belegt "Haus des Geldes" gleich drei der vordersten fünf Plätze, wobei Teil 4 der erfolgreichste war und sich nur "Squid Game" geschlagen geben musste.

Die Popularität der Serie reicht weit über das Streaming-Portal hinaus. Die Dalí-Masken der Räuber sind zu einem ikonischen Teil der Popkultur und einem Symbol der Rebellion geworden und viele von Euch haben auch sicherlich schon mal eine von mehr als 50 Filialen der "Haus des Döners"-Dönerbudenkette bemerkt, die sich jedoch nach einem Rechtsstreit mit Netflix in "Das Haus des Döners" umbenennen muss.

Als "Haus des Geldes" 2021 endete, waren die Geschichte um die zentrale Crew auserzählt und viele ihrer Mitglieder bereits tot. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass sich Netflix vom Franchise in absehbarer Zeit verabschieden wird. Nur ein halbes Jahr nach dem Ende der Mutterserie hat Netflix das südkoreanische Remake "Haus des Geldes: Korea" veröffentlicht und nächsten Monat startet beim Streamer die Vorgeschichte zu einem der beliebtesten aber auch umstrittensten Charaktere der Originalserie. Andrés de Fonollosa alias Berlin, der Bruder des "Professors", mit dem er gemeinsam den Überfall auf die spanische Banknotendruckerei geplant hat, war ein arroganter, narzisstischer und empathieloser Soziopath, dennoch machte Pedro Alonsos charismatische Performance ihn zum Liebling vieler Fans, sodass die Figur auch nach ihrem Tod in Flashbacks immer wieder zurückgekehrt ist.

Ursprünglich wollte "Haus des Geldes"-Schöpfer Álex Pina Berlin gar nicht sterben lassen. Wie er in einer Doku zum Phänomen der Serie verraten hatte, kam die Anweisung von oben, den Charakter aus der Serie zu entfernen, weil er nicht zeitgemäß sei.

Jetzt bekommt Alonso als Berlin sogar eine eigene Prequelserie, in der er mit seiner alten Crew den Überfall auf ein Pariser Auktionshaus plant. Am 29. Dezember läuft "Haus des Geldes: Berlin" bei Netflix vom Stapel. Tristán Ulloa spielt darin Berlins Vertrauten und philanthropischen Professor Damián, Michelle Jenner spielt die Elektronik-Spezialistin Keila; Begoña Vargas verkörpert die wagemutige und labile Cameron; Julio Peña Fernández stellt den hingebungsvollen Roi dar; und Joel Sánchez verkörpert Bruce, einen Mann der Tat. Wie der brandneue Trailer, den Ihr unten in der deutschen und der spanischen Originalfassung sehen könnt, verrät, bringt die neue Serie zwei weitere Charaktere aus "Haus des Geldes" zurück: Itziar Ituño als Raquel Murillo und Najwa Nimri als Alicia Sierra.

Deutscher Trailer

Originaltrailer

 

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