Quelle: Indican Pictures

Einer der bizarrsten Aspekte der Verschwörungstheorien von QAnon und Pizzagate ist die Behauptung, dass es einen geheimen Ring von Politikern, Schauspieler und anderen Superreichen in den USA gibt, die Kinder entführen und ihnen Blut abzapfen, um daraus das Stoffwechselprodukt Adrenchrom zu gewinnen, um daraus was weiß ich was zu machen. Ja, es gibt Leute, die an so etwas glauben. Aber es gibt auch Leute, die denken, dass die Erde eine Scheibe ist, oder im Inneren hohl, und dass unsere Gesellschaft von reptiloiden Wesen unterwandert wird.

Im Horrorfilm Fear Pharm ist es zwar nicht Adrenochrom, nach dem die Betreiber einer Familienfarm trachten, aber die DNA von Teenagern, um daraus eine besondere pharmazeutische Creme herzustellen. Vermutlich halten QAnon-Anhänger den Film für eine Doku.

Alle anderen können sich auf einen bösen Slasher gefasst machen, dessen Plot ein wenig an Running Man, Rob Zombies 31 und Halloween Haunt aus dem letzten Jahr erinnert. In Fear Pharm fahren vier Higschool-Schüler (die mal wieder aussehen, als seien sie der Midlife-Crisis näher als dem Abitur) an Halloween zu einem berüchtigten Maisfeld-Labyrinth. Die Herausforderung besteht darin, das Labyrinth in weniger als zwei Stunden zu bewältigen, denn dann winkt ihnen ein Geldpreis in Höhe von 5000 Dollar. Was sie jedoch nicht wissen, ist, dass es neben tatsächlichen verkleideten Schauspielern auch echte maskierte Psychos im Labyrinth gibt, die ihnen mit Kettensägen, Messern und allerlei anderem Werkzeug an den Kragen wollen, um ihre DNA zu ernten. Wie das Ganze aussieht, zeigt der Trailer:

Fear Pharm Trailer & PosterIn den USA wurde Fear Pharm bereits am 15. September auf DVD und über Video-On-Demand veröffentlicht. In Deutschland hat er noch keinen Releasetermin, aber ich bin sicher, KSM, Koch Media, Ascot, Capelight oder Splendid oder ein anderer spezialisierter Verleih werden den Film früher oder später hierzulande im Heimkino auswerten.