Die Lords of Salem sind da: Der erste Trailer

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Wer kuckt denn da so böse?!

Nach seiner Premiere auf dem diesjährigen Toronto International Film Festival hat das von Fans sehnlichst erwartete neue Werk von Rob Zombie für gemischte Reaktionen gesorgt: Während einige darin den richtigen Schritt von moderner Exploitationware zum Arthouse-Schocker in der Tradition von Stanley Kubricks “Shining”, Roman Polanskis “Rosemary’s Baby” und Ken Russells “The Devils” sahen, beklagten andere Zuschauer eine inkohärente Story, die lediglich durch ihre visuelle Gestaltung begeistern konnte. Die Genre-Seite Bloody Disgusting etwa ging mit den “Lords of Salem” hart ins Gericht, wenn “MrDisgusting” Brad Miska in seiner Rezension den Film gar als “a slow burn letdown with striking imagery” bezeichnet, “only be recommended as background visuals while you’re jamming to old school White Zombie“.

Doch lassen wir uns doch nicht im Vorfeld von den negativen wie positiven Meinungen beeinflussen, sondern bilden uns unser eigenes Urteil. Bis es allerdings soweit ist, kann es noch etwas dauern: Bisher existiert noch kein offizieller Starttermin, doch in den USA haben sich bereits Anchor Bay Films die Vermarktungsrechte gesichert.

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Zumindest den ersten, reichlich trippigen Trailer, den der Regisseur und Rockstar zuvor nur auf seiner Tournee vorgestellt hat, gibt es jetzt auch hier zu begutachten:

Inhalt:

Das blonde Rockerbabe Heidi arbeitet als DJ bei dem örtlichen Radiosender und bildet mit ihren beiden Kollegen Herman (Whitey und Munster) das Big H Radio Team. Eines Tages erreicht Heidi eine Schallplatte in einer mysteriösen Holzbox, die als “Geschenk von den Lords” gekennzeichnet ist. Beim Versuch, den Tonträger abzuspielen, spielt dieser rückwärts und lässt die Frau ein frühes Trauma erneut durchleben. Ihr Kollege Whitey gibt der Platte noch eine Chance, und dieses Mal funktioniert es: Unter dem Namen The Lords of Salem entwickelt sich die darauf enthaltene Musik zu einem Riesenhit unter den Hörern. Bis eine weitere Holzkiste die Radiostation erreicht, die Tickets, Poster und Platten für einen Gig enthält. Die wahren Lords of Salem kehren in die Stadt zurück – ein harmloses Rockkonzert ist es allerdings nicht, wonach ihnen der Sinn steht …


Quellen: Bloody Disgusting, Film School Rejects