Als James Gunn und Peter Safran vor drei Jahren erstmals ihre konkreten Pläne für das rebootete DCU enthüllten, umfassten diese jeweils fünf Filme und fünf Serien, die zwischen 2025 und 2027 erscheinen und Kapitel 1 des DCU mit dem Titel "Gods and Monsters" bilden sollten. Die Filme waren Superman, Supergirl, The Brave and the Bold, Swamp Thing und The Authority. In weiser Voraussicht betonte Gunn jedoch, dass der Zeitplan nicht in Stein gemeißelt sei und Änderungen immer möglich seien. Mit Superman legte das DCU letztes Jahr tatsächlich pünktlich im Kino los und Supergirl wird kommenden Sommer in die Kinos fliegen, doch es steht bereits fest, dass die ursprünglich angekündigten Filme definitiv nicht alle vor 2028 erscheinen werden – allein schon deshalb, weil DCUs Batman-Film The Brave and the Bold nicht mit Matt Reeves' The Batman Part II konkurrieren soll, der nächstes Jahr endlich starten und außerhalb des DCU spielen soll.
Obwohl Batman der beliebteste DC-Superheld überhaupt ist und langfristig gemeinsam mit Wonder Woman, Superman und Supergirl eine der vier wichtigsten Säulen des neuen DCU bilden soll, versicherte Gunn, dass es auf keinen Fall zwei Batman-Filme im selben Jahr geben werde, um das Publikum nicht zu verwirren. Als Gunn auf der Social-Media-Plattform Threads nach den Fortschritten von The Brave and the Bold gefragt wurde, erklärte er: (aus dem Englischen)
Es hängt davon ab, wann ein drehbares Skript fertig ist, also kann ich es auf keinen Fall vorhersagen. Und ehrlich gesagt arbeiten wir gerade an The Batman 2 und ich würde die Bat-Sphäre nicht bis nach dem Film überfüllen wollen.
Er fügte hinzu:
Ich denke, dass sowohl Batman als auch Wonder Woman unglaublich wichtig sind. Aber ich werde auch keine zwei Batman-Filme im selben Jahr herausbringen.
Der erste The Batman ist immer noch der kommerziell erfolgreichste DC-Film der letzten sieben Jahre. Sein Sequel wurde bereits mehrfach nach hinten verschoben und soll dieses Jahr endlich vor die Kameras gehen und im Herbst 2027 in die Kinos kommen. Das bedeutet, dass es keinen Batman-Film im DCU vor 2028 geben wird, es ist aber natürlich denkbar, dass der Charakter selbst in einem anderen DCU-Projekt sein Debüt feiern wird. Es gibt jedoch bereits Fortschritte bei The Brave and the Bold: Birds-of-Prey-Autorin Christina Hodson wurde verpflichtet, um das Drehbuch zum Film zu schreiben. Gunn ist ein großer Fan ihres letzten DC-Films, und sie soll auch das Drehbuch zu einem Batman-Beyond-Film geschrieben haben, der trotz sehr positiver Reaktionen unverfilmt blieb.
Hodson ist nicht die einzige Autorin, die im alten DCEU tätig war und von James Gunn eine weitere Chance im neuen DCU erhielt. Auch Supergirl-Autorin Ana Nogueira, die das abgesagte The-Flash-Spin-Off über Supergirl schrieb, wurde von Gunn angeheuert, um das Skript zum neuen Supergirl-Film zu verfassen. Er war mit ihrer Arbeit so zufrieden, dass sie daraufhin auch gleich Teen Titans und den nächsten Wonder-Woman-Film schreiben durfte. Aber auch im Regiestuhl von The Brave and the Bold wird jemand mit DCEU-Erfahrung sitzen: Andy Muschietti, dessen DC-Verfilmung The Flash im Vorfeld gehypt wurde, nur um an den Kinokassen komplett unterzugehen, darf sein Glück nun mit Batman versuchen.
The Brave and the Bold wird von der Beziehung zwischen Bruce Wayne und seinem Sohn Damian handeln, von dessen Existenz Bruce lange nichts wusste. Damian Wayne wird laut Gunn als ein "echtes Arschloch, ein Auftragskiller und Mörder" eingeführt, bevor Batman ihn unter seine Fittiche nimmt und zu Robin macht.
The Brave and the Bold ist nicht der einzige der ursprünglich angekündigten DCU-Filme, dessen Veröffentlichung sich verzögert. Auch The Authority kommt laut Gunn langsamer voran als erhofft. Dafür sind inzwischen einige neue Projekte hinzugekommen, wie beispielsweise Clayface, der noch dieses Jahr in die Kinos kommen wird. Die größte Frage ist aber natürlich, wie sich Warners DCU-Pläne nach dem bevorstehenden Kauf des Studios durch Netflix entwickeln werden.
Wen wünscht Ihr Euch als Batman im DCU?
Quellen: James Gunn Threads, The Insneider












