Kazuo Ishiguros "Alles, was wir geben mussten" wird als Serie adaptiert

Keira Knightley und Carey Mulligan in Alles, was wir geben mussten (2010) © Searchlight Pictures

Quelle: Variety

Trotz der gefeierten bekannten Romanvorlage, positiver Kritiken und drei britischen Shooting Stars (Keira Knightley, Carey Mulligan und Andrew Garfield) in den Hauptrollen hat Mark Romaneks Verfilmung von Kazuo Ishiguros dystopischem Roman "Alles, was wir geben mussten" (OT: "Never Let Me Go") für wenig Aufsehen bei den Kinogängern gesorgt. Vielleicht war die Thematik von geklonten Menschen, die als unfreiwillige Organspender für ihre "Originale" benutzt werden für die meisten zu deprimierend oder die Zuschauer konnten wenig mit der Passivität der Figuren anfangen, mit der sie ihrem schrecklichen Schicksal entgegengetreten sind.

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Die tragische Geschichte von Alles, was wir geben mussten bekommt jetzt eine zweite Chance, diesmal als Fernsehserie, die vom US-Kabelsender FX entwickelt wird. Andrew Macdonald und Allon Reich, die schon den Originalfilm produiert haben, kehren auch als Produzenten der Serienadaption zurück. Melissa Iqbal ("The Nevers") schreibt die Serie.

Ishiguros Roman und seine Verfilmung handeln von einer alternativen Realität, in der 1952 ein medizinischer Durchbruch die Verlängerung der Lebensspanne über 100 Jahre hinaus ermöglicht hat. Benötigt werden dafür gesunde Organe, die von speziell zu diesem Zweck gezüchteten Klonen geerntet werden, bis diese eine der Operationen nicht überleben. Die Haupthandlung spielt in den neunziger Jahren und handelt von drei Freunden Ruth, Kathy und Tommy, die sich an einem Internast namens Hailsham kennenlernen und dort von ihrem Schicksal erfahren. Anstatt zu rebellieren und dagegen anzukämpfen, akzeptieren sie ihre Bestimmung und versuchen ihr Leben nach bestem Willen und Gewissen zu leben.

Wann und auf welcher Plattform die Serie erscheinen wird, steht noch nicht fest. Aktuell befindet sie sich noch in einem sehr frühen Entwcklungsstadium.

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