Quelle: Saban Films

Julian Gilbey hat den unterschätzten Survival-Actionthriller A Lonely Place to Die aus dem Jahr 2010 inszeniert, in dem befreundete Bergsteiger ein entführtes Mädchen in den schottischen Highlands finden und daraufhin von den skrupellosen Entführern verfolgt werden, die sich nicht vor Mord zurückschrecken. Ich habe den schnörkellosen, spannenden und kompromisslosen Film erstmals beim Fantasy Filmfest gesehen und kehre immer wieder gerne mal zu ihm zurück. Leider ist der Film immer noch wenig bekannt und Gilbey als Regisseur seitdem nicht durchgestartet.

Acht Jahre nach seinem letzten Film Plastic kehrt Gilbey dieses Jahr mit Summit Fever in die Welt der Bergsteiger zurück und macht den gefährlichen Sport diesmal zur Haupthandlung. In dem Film wagt eine Gruppe befreundeter Bergsteiger, drei besonders herausfordernde Gipfel in den französischen Alpen zu erklimmen. Als jedoch plötzlich ein schwerer Sturm aufzieht, die Bergsteiger in der Nähe des Gipfels einschließt und ihren den Rückweg und jegliche Hoffnung auf Rettung abschneidet, müssen sie einander vertrauen und jede Chance nutzen, um zu überleben.

Unten findet Ihr den Trailer und das Poster zum Film, der bei Fans von Survival-Streifen wie Vertical Limit oder Everest den richtigen Nerv treffen könnte:

Summit Fever Trailer & PosterRyan Philippe ("Shooter"), Freddie Thorp ("Winx: The Fate Saga") und Hannah New ("Black Sails") spielen in Summit Fever mit, der am 14. Oktober in ausgewählten Kinos und über Video-On-Demand in den USA veröffentlicht werden wird. Tatsächlich wurde Summit Fever bereits Anfang 2018 gedreht und erscheint fast fünf Jahre später. Das ist in den allermeisten Fällen kein gutes Zeichen. Aber ich schätze, nach dem Trailer weiß man eh, worauf man sich einlässt. Ich denke, ich bleibe da lieber bei den Dokus Free Solo und The Dawn Wall. In Deutschland hat Summit Fever noch keinen Starttermin.