Quelle: Discovery

Auch wenn der Name Selma Blair vielleicht nicht allen auf Anhieb etwas sagt, dürften sie die meisten Leute kennen, die 1999 Jugendliche waren. Ihr bei den MTV Movie Awards prämierte Kuss mit Sarah Michelle Gellar aus Eiskalte Engel ist zu einer ikonischen, häufig parodierten Szene des Teenie-Kinos geworden. Auch in den 2000ern feierte Blair Erfolge mit Natürlich blond und den beiden Hellboy-Filmen, bevor sie allmählich aus dem Rampenlicht verschwand – jedenfalls im Kino. Im Fernsehen sah man sie danach u. a. an Charlie Sheens Seite in "Anger Management" und zuletzt in der Netflix-Sci-Fi-Serie "Another Life", deren zweiten Staffel bald Premiere feiern wird.

Ein tragischer und der Öffentlichkeit wenig bekannter Grund, weshalb sich Blair in den letzten Jahren rar gemacht hat, war ihre Gesundheit. Bei der Schauspielerin wurde 2018 Multiple Sklerose diagnostiziert, die ihr Gedächtnis und motorische Fähigkeiten stark beeinträchtigt hat. Symptome der Krankheit erlebte Blair jedoch schon seit einigen Jahren zu dem Zeitpunkt. Sie ließ sich jedoch nicht entmutigen und nahm die Behandlung der neuroligschen Autoimmunerkrankung in Angriff. Ganz intime und ungeschönte Einblicke in diesen Kampf gegen die tückische Krankheit gewährt die Dokumentation Introducing, Selma Blair, die am 15. Oktober in den USA in ausgewählten Kinos starten und sechs Tage später beim Streaming-Dienst Discovery+ abrufbar sein wird. Der Trailer zur Doku zeigt Blair, wie man sie noch nie gesehen hat. Blair gewährte der Regisseurin Rachel Fleit sehr persönliche Einblicke in die Höhen und Tiefen ihres Lebens in den letzten Jahren, stets unter dem Motto, niemals aufzugeben.

Selma Blair Doku PosterIntroducing, Selma Blair feierte beim SXSW-Festival dieses Jahr seine Premiere und wurde mit einhellig positiven Kritiken aufgenommen. Wann und wo der Film in Deutschland erscheinen wird, steht leider noch nicht fest.