Im Trailer zu Hippo’s Revenge läuft eine Nilpferdkuh Amok

Obwohl jährlich im Schnitt weniger als zehn Menschen durch Haiangriffe ums Leben kommen, sind die Raubfische weiterhin die mit Abstand beliebtesten Killertiere im Tierhorrorgenre. Weitere Tierhorror-Dauerbrenner sind Schlangen, Bären, Spinnen und Krokodile bzw. Alligatoren. Eine Tierart, die jährlich rund 500 Menschenleben auf dem Gewissen hat, kam jedoch bislang in Horrorfilmen viel zu kurz: Dabei eignen Nilpferde mit ihren bis zu 1,5 Tonnen Gewicht und einer erstaunlich aggressiven Veranlagung perfekt für das Genre, das zuletzt sogar ein Faultier zu einem Killer mutieren ließ.

Dieses Versäumnis holt der britische Independent-Film Hippo’s Revenge von Regisseur und Drehbuchautor Sam P. Green jetzt nach. Darin stehet ein Vater-Tochter-Duo kurz davor, ihr Safari-Rettungszentrum für exotische Tiere in Not in England zu eröffnen. Doch als eine Bande skrupelloser Wilderer mitbekommt, dass sie eine Nilpferdkuh und ihr Kalb transportieren, versuchen sie, die Tiere in der Dunkelheit der Nacht wegen des auf dem Schwarzmarkt wertvollen Elfenbeins ihrer Zähne zu entführen. Es gelingt ihnen jedoch zunächst, nur das Kalb zu schnappen, woraufhin die Mutter Amok läuft und die Wilderer eindrucksvoll daran erinnert, weshalb Nilpferde zu den gefährlichsten Säugetieren der Welt zählen.

Ein hochwertiger Nilpferd-Horrorfilm wird wohl noch etwas auf sich warten lassen, bis dahin gibt es Hippo’s Revenge als B-Movie-Überbrückung. Die Effekte im Trailer, den Ihr unten sehen könnt, bewegen sich kaum oberhalb des The-Asylum-Niveaus, aber wenn er sich nicht allzu ernst nimmt, könnte er unter richtigen Voraussetzungen (lies: viel Bier) durchaus Spaß machen. In den USA ist Hippo’s Revenge bereits über Video-On-Demand erschienen, einen deutschen Veröffentlichungstermin gibt es leider noch nicht.

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Hippos Revenge Trailer & Poster
Quelle: Eagle Australia

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