Unser Blogger-Special zu 3 Days to Kill – Der Kampf mit den Deadlines

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3 Days to Kill Special

Nachdem es um Kevin Costner einige Zeit ruhiger bestellt war, ist der Star dieses Jahr gleich mit mehreren Filmen im Kino vertreten. In Jack Ryan: Shadow Recruit war er der Mentor des jungen Helden von Tom Clancy. In 3 Days to Kill (unsere Kritik), der seit  dem 8.05. in den deutschen Kinos läuft, darf er als ehemaliger Top-Agent selbst zum Actionhelden werden. Dabei wird ihm jedoch eine tödliche Deadline vorgesetzt bekommen – er ist unheilbar krank und seine einzige Chance auf ein experimentelles Heilmittel besteht darin, im Auftrag der Regierung auf eine gefährliche Mission zu gehen.

Die Deadline im Film hat uns und drei weitere Film-Blogger dazu inspiriert, über unseren eigenen Umgang mit Deadlines zu schreiben.

Leistungstechnisch verstehe ich mich als studentischer Olympionike. Auf den Tag, auf den Moment, auf die Sekunde genau bringe ich meine Leistung auf den Punkt. Applaus. Goldmedaille. Ruhm. Groupies. Die Vorzüge, ein Siegertyp zu sein. Klassische Beispiele wie Klausuren oder mündliche Prüfungen bereiten da beinah perverses Vergnügen – eine emotionale Achterbahnfahrt. Hausarbeiten hingegen schleppe ich mit mir herum, wie eine lästige Infektion. Der Killer-Satz: „Geben Sie die Hausarbeit ab, wann Sie es für richtig befinden.“ ist der Anstoß eines abwärtslaufenden, spiralförmigen Verdrängungsprozesses, der so richtig an Rückenwind durch die lasche Haltung des Dozenten gewinnt. Oder bin ich der lasche Schlendrian? Um ehrlich zu sein: Die Schuld liegt bei mir. Liebe Filmfutter.com-Freunde, macht es besser als ich! Setzt euch – sofern von Nöten – eigene Deadlines, seid hart zu Euch, gewährt Euch im gleichen Atemzug aber auch eine Belohnung für jeden Schritt näher ran Richtung Zielstrebigkeit und bewältigte Errungenschaft. Macht nicht Eure Mutter stolz auf Euch, sondern macht Euch selbst stolz, denn Ihr verdient es so. Haltet Euch an eine persönlich funktionierende Struktur und die Welt der Deadlines liegt euch zu Füßen. Lasst eure lästigen Pflichten nicht im Schlund der Sorglosigkeit versickern. Ein Glück für diese Webseite und dieses reißerisch verfasste, hoffentlich auch motivierende Blogger-Special, dass der Chef keine lasche Haltung an den Tag legt und ich seine Faust im Nacken spüre. Viel Erfolg und Spaß beim 3 Days to Kill wünscht euer Filmfutter-Team.

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Wie es unsere Kollegen handhaben, erfahrt Ihr hier:

Leinwandreporter
WeWantMedia
Kino7

Filminhalt:

"Top-Agent Ethan Renner (Kevin Costner) hat lange Jahre auf ein intaktes Familienleben verzichtet, um Frau und Tochter nicht den Gefahren seines Jobs auszusetzen. Als er erfährt, dass er todkrank ist, beschließt er, die verbleibende Zeit seiner Tochter Zooey (Hailee Steinfeld) zu widmen. Bis ihm die Agentin Vivi Delay (Amber Heard) einen letzten Auftrag anbietet: Er hat drei Tage Zeit, um einen der gefährlichsten Terroristen der Welt auszuschalten. Im Gegenzug erhält er ein noch unerprobtes Medikament, das sein Leben verlängern könnte. Renner willigt ein und sieht sich plötzlich ungewohnten Herausforderungen gegenüber: Während er neue Vaterpflichten erfüllen muss, weil seine Ex-Frau (Connie Nielsen) die pubertierende Tochter in seine Obhut gegeben hat, soll er die heikle Geheimdienstmission präzise über die Bühne bringen. Wären da nur nicht die starken Halluzinationen, Nebenwirkungen seines Medikaments. Ethan Renner läuft die Zeit davon…" (Quelle: Universum Filmverleih)

 

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