John Constantine geht im Fernsehen auf Dämonenjagd

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Constantine Serie

Quelle: The Hollywood Reporter

Diese News ist zwar schon  einige Tage alt und ist an mir scheinbar vorbeigegangen, doch ich wollte sie Euch trotzdem nicht vorenthalten. Der US-Sender NBC erwarb die Fersehrechte an dem DC-Comics-Charakter John Constantine, der zum ersten Mal das Licht der Welt 1985 als Hauptcharakter von Alan Moores "Hellblazer"-Comics erblickte. Mittlerweile heißt seine Comicreihe bei DC nur noch "Constantine". Diese Ankünding kommt kurz nach der Bekanntgabe der "Gotham"-Serie von Fox. Hellblazer bzw. Constantine wurde 2005 bereits für die große Leinwand adaptiert, mit Keanu Reeves in der Titelrolle als abgehalfterter Detektiv des Okkulten und Arbeiterklasse-Magier, der die einzigartige Gabe besitzt, Dämonen und sonstige übernatürliche Wesen in unserer Welt zu sehen. Constantine war weltweit ein ordentlicher Erfolg, jedoch nicht groß genug, um unmittelbar eine Fortsetzuung zu rechtfertigen. Über diese wurde zwar einige Jahre lang geredet, doch letztendlich verschwand sie im Hollywood-Limbo, während der Regisseur Francis Lawrence den Megahit I Am Legend inszeniert hat und nun für die Regie der Tribute-von-Panem-Sequels verantwortlich ist.

Dafür, dass dem Charakter neues Leben eingehaucht wird, soll jetzt die neue Welle von TV-Adaptionen von Comic-Charakteren sorgen. "Arrow" läuft ja bereits erfolgreich auf The CW, ABC hofft auf eine lange Laufzeit von "Marvel’s Agents of Shield" und auch eine Serie zum Comic-Charakter "The Flash" is bereits in Planung. An der Constantine-Serie arbeitet David Goyer, der Autor von Nolans Dark-Knight-Trilogie und Zack Snyders Man of Steel, was sicherlich vielversprechend klingt. Ob der düstere Constantine-Charakter aber in Serie funktionieren kann, bleibt abzuwarten.

  • Delonte

    Goyer vielversprechend? Der Mann ist eine totale Nulpe. Der Erfolg von TDK ist nicht ihm zu verdanken, sondern den Gebrüdern Nolan.

  • Arthur A.

    Quatsch, er war maßgeblich an der Gestaltung des neuen Batman-Universums beteiligt, das hat Nolan immer wieder beteuert, zumindest be Batman Begins.Seine Blade-Filme sind ebenfalls klasse (zumindest Teil 1 und Teil 2). Solange er nicht Regie führt, ist er gut.

  • Delonte

    Quatsch ist das nicht. Es mag sein, dass Goyer gute Ideen hat, die er in Batman eingebracht hat und die Nolan dann weiterverarbeitet hat, aber seine Scripts sind einfach nur mies. Der Mann hat auch in Autorenkreisen einen schlechten Ruf, und diese Leute werden es wohl wissen. Zu The Dark Knight meinte er einmal sinngemäß, er wisse nicht, wie er an so einem Meisterwerk beteiligt gewesen sein konnte.

    Goyer hat als Autor mind. 3 mal mehr Gurken abgeliefert als passable Filme. Von ihm kommen die unsäglichen Ghost Rider 2, Blade Trinity, The Unborn, Jumper, der zweite The Crow-Film, The Puppet Masters und und und. Nicht zu vergessen war er Showrunner bei der Blade-Serie, die unfassbar stumpf war. Das Drehbuch von Man of Steel ist auch ein schreibtechnischer Offenbarungseid.

    Der einzige gute Film, bei dem er selber das Drehbuch ohne Hilfe geschrieben hat, war Blade. Der zweite Blade-Film ist nur aus deiner subjektiven Sicht klasse.

    • Arthur A.

      Nur so aus Neugier, wie viele der genannten unsäglichen Filme hast du gesehen? (Achtung: rhetorische Frage)

      • Delonte

        Die meisten. Bei dem Rest vertraue ich der landläufigen Meinung von Zuschauern und Kritik. Ich hätte auch nur die Titel nennen können, die ich auch gesehen habe, aber meine Absicht war es, die Unmenge an Mist, die Goyer gescriptet hat, den wenigen guten Drehbüchern gegenüberzustellen.

        Wenn du Blade – die Serie gesehen hättest, würdest du das vllt. auch nachvollziehen können.

        • Arthur A.

          Hab ich, war bis auf die Besetzung der Hauptrolle ganz okay. Ich habe auch so gut wie alle hier aufgeführten Titel gesehen und behaipte weiterhin, dass solange er nicht selbst Regie führt (wie bei Trinity, The Invisible, The Unborn), es in der Regel jut ist.

          • Delonte

            Steht dir ja auch zu, das so zu sehen, Geschmack und so. Ich bin oft genug außerhalb vom Konsens, in diesem Fall aber nicht.