One Battle After Another und Blood & Sinners triumphieren bei den Preisen der Autorengewerkschaft WGA

Das diesjährige Oscar-Rennen nähert sich mit großen Schritten der Ziellinie: In der Nacht vom 15. auf den 16. März werden in Los Angeles zum 98. Mal die begehrtesten Filmpreise der Welt verliehen. Die letzten großen Industriepreise Hollywoods, die als aussagekräftige Prädiktoren der Oscars gelten, wurden in den letzten Tagen verliehen. Im Gegensatz zu den Actor Awards der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA, die mit einigen Überraschungen aufwarteten, haben die Auszeichnungen der anderen Industriegewerkschaften und -verbände die Favoriten in mehreren Kategorien zementiert.

So erhielten auch One Battle After Another und Blood & Sinners, die das Oscar-Rennen bereits seit Monaten anführen und die beiden meistnominierten Filme dieses Jahres sind, die beiden Hauptpreise der US-Autorengewerkschaft Writers Guild of America (WGA). Paul Thomas Anderson gewann die Auszeichnung für das beste adaptierte Drehbuch und Ryan Coogler wurde für das Originaldrehbuch zu seinem Vampirepos prämiert. Beide Filme gelten schon lange als haushohe Favoriten in ihren jeweiligen Drehbuch-Kategorien bei den Oscars. Die WGA Awards stimmten in beiden Kategorien jeweils in 14 der letzten 20 Jahre mit den Oscars überein. Wenn es keine Übereinstimmung gab, lag es häufig daran, dass das oscarprämierte Drehbuch aufgrund strikter WGA-Vorgaben gar nicht für den WGA Award nominiert werden durfte. Dieses Jahr wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit erstmals seit 2023 keine Abweichung geben.

Blood & Sinners ist der einzige Film, der One Battle After Another im Rennen um den "Bester Film"-Oscar herausfordern könnte, allerdings sind seine Chancen auch sehr gering. So oder so werden bei Warner Bros. am 16. März die Sektkorken knallen, da das Studio beide Filme produziert hat.

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In den TV-Kategorien gab es mit der Echtzeit-Krankenhausserie "The Pitt" einen Abräumer, der gleich drei Preise holte. Zu weiteren Siegern zählten u. a. Seth Rogens Hollywood-Satireserie "The Studio" und die tragikomische Miniserie "Dying for Sex" mit Michelle Williams.

Unten findet Ihr alle Sieger der 78. Writers Guild of America Awards auf einen Blick. Die Nominierungen könnt Ihr hier nachlesen.

Kino

Bestes Originaldrehbuch

Ryan Coogler (Blood & Sinners)

Bestes adaptiertes Drehbuch

Paul Thomas Anderson (One Battle After Another)

Bestes Drehbuch für einen Dokumentarfilm

Mstyslav Chernov (2000 Meters to Andriivka)

Fernsehen

Bestes Drehbuch bei einer Dramaserie

Cynthia Adarkwa, Simran Baidwan, Valerie Chu, R. Scott Gemmill, Elyssa Gershman, Joe Sachs, Noah Wyle ("The Pitt")

Bestes Drehbuch bei einer Comedyserie

Evan Goldberg, Alex Gregory, Peter Huyck, Frida Perez, Seth Rogen ("The Studio")

Bestes Drehbuch bei einer neuen Serie

Cynthia Adarkwa, Simran Baidwan, Valerie Chu, R. Scott Gemmill, Elyssa Gershman, Joe Sachs, Noah Wyle ("The Pitt")

Bestes Drehbuch einer Miniserie

Sheila Callaghan, Harris Danow, Madeleine George, Elizabeth Meriwether, Kim Rosenstock, Sasha Stewart, Sabrina Wu, Keisha Zollar ("Dying for Sex")

Bestes Drehbuch eines TV- oder Streaming-Films

Derek Connolly & Colin Trevorrow (Deep Cover)

Bestes Drehbuch einer Animationsserie

Mehar Sethi ("Long Story Short", Folge: "Shira kann nicht kochen")

Bestes Drehbuch einer Dramaserien-Episode

R. Scott Gemmill ("The Pitt", Folge: "7 Uhr")

Bestes Drehbuch einer Comedyserien-Episode

John Carcieri, Jeff Fradley, Danny R. McBride ("The Righteous Gemstones", Folge: "Präludium")
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Quelle: Writers Guild of America

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