Zack Snyder Justice League

Quelle: The Wall Street Journal

Der Wall Street Journal hat offiziell bestätigt, dass der Man-of-Steel-Regisseur Zack Snyder die Zügel bei Warner Bros.' ambitioniertem Justice-League-Film übernehmen wird. Zuvor wird er jedoch noch Batman vs. Superman inszenieren, der voraussichtlich im Mai 2016 in die Kinos kommt. Daher ist Justice League wahrscheinlich nicht vor 2018 zu erwarten.

Dass Snyder die Regie für Justice League anvertraut werden würde, lag irgendwie auf der Hand, doch jetzt wurde das erstmals bestätigt. Snyder ist eine treibende Kraft hinter Warners Bemühungen, ein DC-Kinouniversum ähnlich dem von Disney/Marvel aufzubauen. Der große kommerzielle Erfolg von Man of Steel spricht für sich und mit Batman vs. Superman bereitet Warner Bros. womöglich den größten Blockbuster des Studios seit The Dark Knight Rises vor. Natürlich hätte die Regiebesetzung auch anders kommen können – man schaue sich nur Marvel an. Jon Favreau inszenierte zwar die ersten beiden Iron-Man-Streifen, die erfolgreichsten und "wichtigsten" Filme in Marvels Kinouniversum vor The Avengers, wurde jedoch bei The Avengers von Joss Whedon ersetzt.

Das Magazin bestätigt auch, dass Batman vs. Superman auf Justice League hinführen wird. Es werden also aller Wahrscheinlichkeit nach keine Solo-Superhelden Filme zwischen Batman vs. Superman und Justice League liegen. Warner Bros. hat es offensichtlich recht eilig, das ehrgeizige Projekt, das mit Marvel’s The Avengers vergleichbar ist, auf die Beine zu stellen. Gingen bei Marvel The Avengers fünf Solo-Filme voraus (Iron Man, Iron Man 2, Der unglaubliche Hulk, Thor und Captain America), werden es bei Justice League nur zwei sein, wobei im Falle von Batman vs. Superman angesichts der Anwesenheit von Batman, Wonder Woman und, wie neulich bekannt wurde, Cyborg, kaum noch von einem Solo-Film die Rede sein kann.

Henry Cavill, Ben Affleck, Gal Gadot und Ray Fisher werden in Justice League höchstwahrscheinlich wieder als Superman, Batman, Wonder Woman und Cyborg auftreten. Ob und welche anderen Justice-League-Gründungsmitglieder sich zu ihnen gesellen werden (in den Comics sind das v. a. noch Aquaman, Flash und Green Lantern) wird noch nicht verraten.

Der Artikel gibt auch ein kurzes Update zum Wonder-Woman-Solo-Abenteuer, das sich seit etwaiger Zeit in Arbeit befindet. Wer aber erwartet, Gal Gadot schon bald in einem eigenen Film als die Lasso-schwingende Superheldin zu sehen, sollte keine allzu großen Hoffnungen haben. Laut der Quelle ist das Studio zwar offen der Idee gegenüber, man habe jedoch noch nicht das richtige Drehbuch gefunden.