Quellen: 20th Century Fox, Empire

Für die Fans von Superhelden im Kino ist 2016 möglicherweise das bislang beste Jahr überhaupt. Sogar nachdem klar wurde, dass der Gambit-Film seinen Starttermin im Herbst nicht mehr packen würde, blieben immer noch sechs auf ihre Art und Weise sehr interessante Comicbuchverfilmungen, die dieses Jahr die Leinwände und die Kinokassen erobern – jeweils zwei aus dem Hause Disney/Marvel, Fox/Marvel und Warner/DC. Erstmals begegneten sich dieses Jahr Batman und Superman auf der Leinwand, erstmals hat Deadpool seinen lang ersehnten Solo-Film bekommen, erstmals werden wir Doctor Strange in einem Realfilm sehen und erstmals ein ungewöhnliches Comicfilm-Konzept wie Suicide Squad im Kino erleben. Deadpool hat bereits im Februar die Massen weltweit restlos begeistert und auch wenn Batman v Superman deutlich gemischter angekommen hat, hat auch dieser Streifen schnell viele leidenschaftliche Befürworter gefunden.

Stellt man alle sechs großen Comicadaptionen dieses Jahr nebeneinander, so erscheint X-Men: Apocalypse, der aktuell neben dem Hype von Batman v Superman und The First Avenger: Civil War noch etwas untergeht (das wird sich ab Mai wohl ändern), in gewisser Hinsicht als ein direktes Sequel am gewöhnlichsten. Zwar sind auch Batman v Superman und Civil War Fortsetzungen, doch durch die jeweiligen Konflikte zwischen zwei zentralen Superhelden haben die beiden Filme einen eigenen Event-Status. In X-Men: Apocalypse kämpfen hingegen wieder junge Mutanten gegen einen übermächtigen Feind – also alles wie gehabt? Dennoch ist X-Men: Apocalypse meine meisterwartete Comicadaption und das liegt schlichtweg daran, dass keiner der bisherigen drei X-Men-Filme von Bryan Singer mich enttäuscht hat. Nicht jeder Marvel-Fan ist mit seinen Filmen zufrieden, denn er nimmt sich durchaus Freiheiten bei den Adaptionen der Vorlage, doch nahezu alle seine Veränderungen und Anpassungen fand ich bislang nachvollziehbar und gelungen. Abgesehen von dem Durchhänger mit Brett Ratners X-Men – Der letzte Widerstand war die X-Men-Hauptreihe bislang eins der stärksten Comic-Franchises im Kino überhaupt und das gibt mir die Zuversicht, dass X-Men: Apocalypse diese Tradition nicht brechen wird. X-Men, X-Men 2, X-Men: Erste Entscheidung und X-Men – Zukunft ist Vergangenheit gehörten für mich zu den besten Filmen ihrer jeweiligen Jahre (unabhängig vom Genre) und ich hoffe, dass dieses Muster mit Apocalypse sich auch fortsetzen wird.

Zum baldigen Kinostart des Films am 19. Mai haben wir für Euch ein ausführliches Update mit neuem Videomaterial, Bildern und Infos zu X-Men: Apocalypse zusammengestellt. Das Highlight davon ist ein neuer internationaler Trailer (aus Portugal), der zwar der letzten offiziellen Vorschau sehr ähnelt, aber auch einige neue Aufnahmen enthält:

Das größte Update verdanken wir allerdings der stets großartigen britischen Filmzeitschrift Empire, die einen großen Bericht zum Mutanten-Sequel publiziert hat. In diesem wird verraten, dass Weapon X (eine geheime Forschungseinrichtung der US-Regierung, die Experimente an Mutanten durchführt und sie als Waffen einsetzt) ein Thema im neuen Film sein wird. So soll es eine Szene geben, in der Mystique (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult), Quicksilver (Evan Peters) und Moira MacTaggert (Rose Byrne) nach einem katastrophalen Ereignis in Xaviers Institut für begabte Jugendliche von William Stryker entführt werden und in einer Zelle im Weapon-X-Hauptquartier aufwachen. Dort verhöhnt Stryker seine Gefangenen und verlangt Informationen zum Aufenthaltsort von Magneto.

Stryker wird in X-Men: Apocalypse wieder von Josh Helman gespielt werden, der die Rolle bereits in Zukunft ist Vergangenheit verkörperte. Nach Brian Cox und Danny Huston wird er zum dritten Stryker im X-Men-Filmuniversum, spielt die Rolle jedoch als einziger mehr als einmal.

Auf die Frage der Zeitschrift hin, wie Wolverine ins Geschehen des Films passt, entgegnete Bryan Singer lediglich, dass Wolverine als zentraler Charakter nicht zur Geschichte des Films passte. Da er jedoch einen Auftritt nicht gänzlich abgestritten hat, gehe ich weiterhin stark davon aus, dass uns zumindest ein Cameo wie in Erste Entscheidung erwartet.

Zum Abschluss haben wir für Euch noch zahlreiche Bilder aus dem Film, die von Empire veröffentlicht wurden. Diese ermöglichen einen guten Blick auf die neuen (alten) Mutanten in dem Film, wie die jungen Versionen von Angel (Ben Hardy), Jean Grey (Sophie Turner), Cyclops (Tye Sheridan), Storm (Alexandra Shipp) und Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee). Auffällig ist aber, dass Jubilee, die von Lana Condor gespielt wird, auf keinem der Fotos zu sehen ist, ebenso wenig wie auf einem der neun Figuren-zentrierten Empire-Covern, die Ihr unter den Bildern sehen könnt. Möglicherweise spielt doch eine verhältnismäßig kleine Rolle in dem Film.

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Offizieller Inhalt:

„Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant des Marvel X-Men Universums, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Nachdem Apocalypse nach tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) – um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen. Als das Schicksal der Erde in der Schwebe ist, muss Raven (Jennifer Lawrence) mit Hilfe von Prof. X (James McAvoy) ein Team junger Mutanten anführen, um ihren größten Erzfeind aufzuhalten und die Auslöschung der Menschheit zu verhindern.“