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Quelle: Deadline

Wenn Ihr nach feinsinnigem, intelligentem Humor und liebenswerten Charakteren sucht, dann ist „Workaholics“ nicht Eure Serie. Wenn Euch aber nach komplett bekloppten (und das ist im positivsten Sinne des Wortes gemeint) Situationen, schamlosen Gags und Slackern, die ziellos durchs Leben treiben, zumute ist, dann sollte die hierzulande eher wenig bekannte Sitcom schleunigst auf Eure Watchlist (die bei den meisten Serienfans heutzutage unüberschaubare Ausmaße angenommen hat) kommen.

2011 von den Comedians Kyle Newacheck, Adam DeVine, Anders Holm und Blake Anderson ins Leben gerufen, handelt „Workaholics“ von drei Freunden, die sich auf dem College kennengelernt, das Studium geschmissen haben, gemeinsam wohnen und langweiligen Telefonverkäufer-Jobs nachgehen, während sie weiter ein „College“-Leben ausleben, das aus Partys, Saufereien, Drogen und Streichen besteht. DeVine, Holm und Anderson spielen die Hauptcharaktere, die die Vornamen und parodierte Nachnamen ihrer Darsteller tragen, sodass man sich des Eindrucks schwer erwehren kann, dass die drei sich häufig selbst spielen. Auch Newachek ist immer wieder als Nebendarsteller in der Serie zu sehen und führt bei vielen Episoden der Serie selbst Regie, während alle vier für den Großteil der Drehbücher verantwortlich sind. Der kultige Charakter der Sitcom lockte bereits viele namhafte Gaststars an, darunter Ben Stiller, Brittany Snow, Katee Sackhoff, Jordan Peele, Rebel Wilson, Liam Hemsworth und Jack Black.

Sechs Staffeln und 76 Folgen von „Workaholics“ sind bei Comedy Central bereits gelaufen und nächstes Jahr beginnt für die Jungs die finale Runde. Comedy Central hat bekanntgegeben, dass die zehnteilige 7. Staffel der Comedyserie ihre letzte werden wird. Überraschend ist das nicht und es gibt vermutlich zwei Gründe dafür. Einerseits sind die Zuschauerzahlen der Serie in den letzten Jahren deutlich gesunken. Den Höhepunkt ihrer Popularität erreichte die Sitcom während der zweiten und der dritten Staffel, die bis zu 2 Millionen Zuschauer pro Woche anlockten. Dieses Jahr fiel die sechste Staffel gegen Ende hin sogar unter eine halbe Million Zuschauer pro Folge. Der zweite Grund könnte in der Karriereentwicklung von Adam DeVine liegen, der über die letzten Jahre immer häufiger in Filmrollen (darunter in den beiden Pitch-Perfect-Filmen und zuletzt in Mike and Dave Need Wedding Dates) zu sehen war. Außerdem spielte er eine größere Nebenrolle in der ABC-Sitcom „Modern Family“. Mit der wachsenden Nachfrage nach dem Comedian möchte er sich möglicherweise mehr auf seine Karriere außerhalb der Sitcom konzentrieren, mit der alles begonnen hat.

In der siebten Staffel dürfen sich die Fans u. a. auf einen Gastauftritt von Nina Dobrev freuen, in ihrer ersten Serienrolle nach dem Ausstieg bei „Vampire Diaries“.

In Deutschland sind bislang die ersten fünf Staffeln der Sitcom auf Comedy Central ausgestrahlt worden. Werdet Ihr „Workaholics“ vermissen?