Wonder Woman 2

© 2017 Warner Bros. Pictures

Quelle: Variety

Warner Bros. hat ein erfolgstechnisch wirklich großartiges Jahr. Während aktuell völlig zu Recht der phänomenale Erfolg von Es gefeiert wird, war die größte Box-Office-Überraschung des Sommers Warners DC-Verfilmung Wonder Woman. In den USA schaffte es der Film sogar, Guardians of the Galaxy Vol. 2 und Spider-Man: Homecoming hinter sich zu lassen und gewann die Sommer-Box-Office-Krone. Mit aktuell über $410 Mio Einspiel in den USA und in Kanada gehört Wonder Woman dort zu den 20 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten und unter Comicadaptionen nahmen lediglich The Dark Knight, The Dark Knight Rises und die beiden Avengers-Filme in Nordamerika mehr ein.

Doch es ist nicht nur das reine Einspiel des Films, das einem Box-Office-Beobachter ins Auge fällt, sondern das für einen großen Blockbuster nahezu unglaubliche Durchhaltevermögen des Films. Kein anderer Film, der mit mehr als $100 Mio startete, hielt sich daraufhin so gut wie Wonder Woman. Die Comicverfilmung lief deutlich unter Batman v Superman und Suicide Squad an, ließ jedoch beide nach Gesamteinspiel in Nordamerika locker hinter sich. Es war der DC-Film, auf den Warner und die Kinogänger gewartet und gehofft haben.

Natürlich zögerte das Studio nicht lange und kündigte bereits im Juli offiziell eine Fortsetzung an. Am 13.12.2019 soll Gal Gadot als Amazone aus Themyscira mit einem neuen Solo-Abenteuer zurückkehren. Zuvor werden wir sie natürlich diesen November als Teil der Justice League im Kino sehen.

Der Erfolg von Wonder Woman ist vielen Faktoren zuzuschreiben, nicht zuletzt der Vision der Regisseurin Patty Jenkins, für die es ihr erster Film nach Monster vor 14 Jahren war. Als Wonder Woman 2 angekündigt wurde, war die allgemeine Annahme, dass sie auch am Steuer des Sequels sitzen würde.

Offiziell wurde es jedoch erst jetzt. Jenkins hat den Vertrag unterschrieben, Wonder Woman 2 zu inszenieren, zu produzieren und gemeinsam mit Comicautor Geoff Johns zu schreiben (Allan Heinberg schrieb den ersten Film). Mit ihrem Deal schreibt Jenkins Geschichte. Sie soll etwa $7-9 Mio für ihre Arbeit direkt kassieren sowie einen Anteil am Profit der Fortsetzung. Das macht sie zur bestbezahlten weiblichen Filmemacherin in der Geschichte. Für den ersten Film erhielt Jenkins "nur" $1 Mio. Allerdings verblasst ihr Rekord dennoch deutlich im Vergleich zu Christopher Nolans, der für Dunkirk $20 Mio sowie 20% Beteiligung an den Einnahmen zugesprochen bekam.

Die Arbeit am Drehbuch zu Wonder Woman 2 läuft bereits, damit die Dreharbeiten noch nächstes Jahr beginnen können.

Wie fandet Ihr Wonder Woman und was erhofft Ihr Euch vom Sequel? Könnte darin vielleicht die am Ende des ersten Films noch lebendige Isabel Maru alias Doctor Poison (Elena Anaya) zurückkehren?