Quelle: ITV

Mittlerweile dürfte so gut wie jeder Marvel-Fan wissen, dass Wolverine 3 nächstes Jahr den finalen Auftritt von Hugh Jackman als Mutant mit Adamantium-Klauen markieren wird, 17 Jahre nachdem er (damals als Unbekannter) erstmals in die Rolle schlüpfte, die seine gesamte Karriere prägen sollte. Er ist womöglich nicht das einzige Original-Besetzungsmitglied von X-Men, dessen Reise mit Wolverine 3 enden wird. Wie Professor-X-Darsteller Patrick Stewart, der die Rolle (samt Cameos) bislang in sechs Filmen verkörperte, in einem neuen Interview mit dem britischen Sender ITV verraten hat, glaubt er, dass Wolverine 3 auch für ihn das Ende bedeutet, auch wenn seine Behauptung nicht ganz die Endgültigkeit von Jackmans besitzt: (aus dem Englischen)

Ich denke, dass es vermutlich das Ende von dem Franchise für mich ist. Aber die Sache mit Science Fiction und Fantasy ist, dass man niemals sagen kann, dass es das endgültige Ende ist.

Das klingt ziemlich ominös. Wird Professor X in dem Film sterben? Da Wolverine 3 in der (nahen) Zukunft spielt, ist es angesichts des fortgeschrittenen Alters des Charakters nicht unwahrscheinlich. Stewart hat die Rolle sehr geprägt, doch im Gegensatz zu Jackman hat er mit James McAvoy bereits einen sehr würdigen „Nachfolger“ (vorausgesetzt er macht in den nächste Filmen weiter).

Wolverine und Professor X hatten seit dem allerersten X-Men-Film eine ganz besondere Beziehung und sie wird auch wieder in den Fokus von Wolverine 3 rücken. Allerdings werden wir laut Stewart einen „sehr veränderten“ Professor X in dem Film erleben. Inwiefern? Das kann ich Euch möglicherweise exklusiv verraten, doch die Information enthält potenzielle Spoiler, sodass alle spoileraversen Leser den nächsten Absatz überspringen sollten.

Laut einer sehr zuverlässigen Quelle, die eine der frühen Drehbuchfassungen des Films gelesen hat, soll sich ein Teil des Handlung darum drehen, dass der gealterte Professor X erkrankt (an einer Art Mutanten-Demenz) und seine immensen Kräfte nicht mehr ganz kontrollieren kann, wodurch er für die Menschen zu einer großen Gefahr wird. Unschuldige sterben und Wolverine begibt sich mit dem Professor auf die Suche nach einem Heilmittel. Es ist ein düsteres Szenario, was zum angekündigten R-Rating auch passt.

Die Information könnt Ihr gerne mit einer Prise Salz nehmen, entstammt sie doch noch nicht dem finalen Drehbuch. Allerdings passt dazu Stewarts Aussage über den veränderten Professor X.

Wolverine 3 kommt voraussichtlich am 2.03.2017 in unsere Kinos. Neben Jackman und Stewart spielen Stephen Merchant, Eriq La Salle und Boyd Holdbrook als neuer Bösewicht mit. Regie führte wieder James Mangold, der beim Vorgänger bereits gute Arbeit geleistet hat.