Quellen: Comicbook, Hugh Jackman Instagram

Die Dreharbeiten zum dritten Solo-Film über Hugh Jackmans beliebten Mutanten Wolverine laufen seit Mai auf Hochtouren und obwohl wir immer noch herzlich wenig über den Inhalt des neuen Films wissen (wird er nun die „Old Man Logan“-Storyline umsetzten?!), ist ein kleines Detail zu den Rahmenbedingungen des Films ans Licht gekommen – das Produktionsbudget. Laut dem Antrag für die Drehgenehmigung in Louisiana beträgt dieses $127 Mio. Doch was sagt uns das? Eigentlich klingt es nach ziemlichem Standard-Budget für einen mittelgroßen Comic-Blockbuster. Ich denke, dass die wichtigste Aussage hier lautet, dass 20th Century Fox sich trotz der höheren Altersfreigabe (ein R-Rating für den Film wurde als Zielvorgabe bereits bestätigt) nicht lumpen lässt. Schaut man sich nämlich um, findet man in den letzten 5-10 Jahren nur wenige R-rated-Filme mit einem vergleichbaren oder höheren Budget. The Revenant, The Wolfman, Prometheus und Mad Max: Fury Road kosteten allesamt etwas mehr, doch generell ist es eine Seltenheit heutzutage, dass ein Studio mehr als $100 Mio für einen Film ausgibt, der nur erwachsenen Zuschauern vorbehalten bleiben soll.

So gab Fox für Deadpool beispielsweise „nur“ $58 Mio aus (hat dem Film ja eigentlich auch nicht geschadet), um das Risiko zu minimieren. Hätte der blutdurchtränkte, vulgäre Superheldenfilm kein Publikum gefunden, wären die Verluste nicht groß gewesen. Deadpool übertraf allerdings sogar die optimistischsten Erwartungen, spielte weltweit bislang fast $800 Mio ein und ist gerade dank seinem Budget einer der profitabelsten Filme des Jahres.

Dieser Riesenerfolg ermutigte Fox wohl dazu, ein wenig risikoreicher zu werden und so darf Wolverine 3 auch mehr als das Doppelte kosten. Das Budget liegt übrigens auch $7 Mio über den Produktionskosten von Wolverine – Weg des Kriegers, allerdings immer noch $23 Mio unter dem Budget von X-Men Origins: Wolverine und $51 Mio unter dem von X-Men: Apocalypse (bei dem natürlich die Gagen für das große Ensemble einen gewaltigen Unterschied ausgemacht haben).

Ein großes Risiko geht Fox mit dem Budget letztlich auch nicht ein, denn während Deadpool eine Wild Card war, weiß Fox, dass man auf Jackman und Wolverine zählen kann. Seine erster Solo-Film spielte weltweit $373 Mio ein, der zweite $414 Mio und in dieser Größenordnung wird sich der dritte vermutlich auch ansiedeln – oder vielleicht sogar höher, wenn der Hype um Jackmans allerletzten Auftritt in der Rolle wirklich greift.

Über die Details zum Film können wir weiterhin nur spekulieren. Wir wissen, dass der Film ein futuristisches Setting haben soll (was für „Old Man Logan“ spricht) und dass Richard E. Grant einen verrückten Wissenschaftler spielen soll (Mister Sinister wäre naheliegend). Boyd Holbrook spielt den Hauptbösewicht, den Sicherheitschef einer Firma, die Wolverine auf den Fersen ist. In weiteren Rollen werden Eriq La Salle, Elizabeth Rodriguez, Stephen Merchant und Patrick Stewart als Professor X zu sehen sein. Regie führt, wie beim Vorgänger, James Mangold.

Jackman selbst hat über die letzten Wochen einige Fotos von sich am Set und beim Training veröffentlicht (unten). Der leicht ergraute Bart (wie man ihn auch auf diesen Setfotos sehen kann) ist vielleicht auch ein Hinweis auf „Old Man Logan“. Man darf träumen…

#THEGENE A fascinating read.

A photo posted by Hugh Jackman (@thehughjackman) on

TUESDAY.

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Wir hoffen, Euch bald mehr Einzelheiten verraten zu dürfen. Wolverine 3 startet bei uns voraussichtlich am 2.03.2017.