Quelle: HBO

„Game of Thrones“ hat das Ansehen und die Popularität des US-Kabelsenders HBO wieder auf die Höhen der Zeiten von „Die Sopranos“ gebracht, wenn nicht gar diese übertroffen. Doch in zwei Jahren geht die Fantasyserie nach acht Staffeln zu Ende und damit wird der Sender seine goldene Kuh verlieren. Was HBO also braucht, ist ein neuer Hit, der Kritiker und Zuschauer gleichermaßen begeistert und zum Gesprächsstoff in allen Bevölkerungsschichten wird. Einfacher gesagt als getan natürlich. Nach einer grandiosen ersten Staffel verpuffte die Attraktivität von „True Detective“ sehr schnell, „The Leftovers“ ist ein Kritikerhit, schreibt jedoch miserable Einschaltquoten und sogar Namen wie Martin Scorsese und Mick Jagger konnten „Vinyl“ nicht dabei helfen, über eine Staffel hinauszukommen.

Doch HBO hat noch ein Ass im Ärmel und dieses heißt „Westworld“. Bereits vor über zwei Jahren bewilligt, ist die Serienadaption von Michael Crichtons Film aus dem Jahre 1973 der bislang beste Kandidat des Senders auf die Nachfolge von „Game of Thrones“ als die Serienattraktion des Senders. Nach mehreren Verschiebungen und einer gefühlt endlosen Wartezeit wird „Westworld“ am 2. Oktober bei HBO endlich anlaufen. Wie alle neuen HBO-Serien wird auch diese hierzulande zeitgleich zum US-Start über Sky On Demand in der Originalfassung verfügbar gemacht werden. In „Westworld“ geht es um einen Vergnügungspark der Zukunft, in dem Besucher in die Welt des Wilden Westens eintauchen können, die von lebensechten Androiden bevölkert wird, und sich einen Tag lang als Revolverhelden fühlen können, während die Bewohner des Parks ihrer wahren Natur als Maschinen nicht bewusst sind. Wie schon in Michael Crichtons Jurassic Park läuft ein solch ambitioniertes Vorhaben natürlich irgendwann aus dem Ruder.

Alle Zutaten bei „Westworld“ scheinen zu stimmen: J.J. Abrams und Jonathan Nolan produzieren die Serie, die internationale Besetzung aus Anthony Hopkins (in seiner allerersten Serienrolle!), Ed Harris, James Marsden, Evan Rachel Wood, Jeffrey Wright, Thandie Newton, Sidse Babett Knudsen, Ingrid Bolsø Berdal, Rodrigo Santoro und vielen weiteren ist schlicht unglaublich und die Thematik der künstlichen Intelligenz ist heutzutage noch viel aktueller als sie es in 1973 war. Deshalb ist „Westworld“ auch eine der seltenen Serienadaptionen, die nicht nur eine Existenzberechtigung haben, sondern auch das Potenzial, weit besser zu werden als deren Filmvorlage. Der brillante Trailer zur Serie hat auf jeden Fall meine Hoffnung auf ein großes Serien-Event bestätigt und es würde mich schon wundern, wenn „Westworld“ nicht zu einer der meistdiskutierten aktuellen Serien werden würde. Mit ihrem namhaften Ensemble, den ambitionierten Themen und dem Sci-Fi-Einschlag scheint sie wie geschaffen, sowohl Zuschauer als auch Kritiker auf ihre Seite zu ziehen.

HBO hat jetzt 20 neue Bilder aus der Serie veröffentlicht, die Ihr unten sehen könnt. Diese zeigen nahezu alle relevanten Charaktere der Serie und führen einem eindrucksvoll vor Augen, wie großartig die Besetzung von „Westworld“ ist:

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