Quelle: IFC Midnight

Drogen sind schlecht, m’kay?

Das predigt nicht nur Mr. Mackey in "South Park", sondern immer wieder auch das Kino. Nicht nur groß gefeierte Filme wie Requiem for a Dream oder Trainspotting zeigen mögliche negative Auswirkungen des Konsums von psychotropen Substanzen, sondern auch das Horrorkino hat sich dem Thema gelegentlich gewidmet, wie zum Beispiel mit dem irischen Horrorfilm Shrooms über einen wahrhaft höllischen Drogentrip mit halluzinogenen Pilzen.

Dass Drogen nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für deren Mitmenschen eine Gefahr sein können, zeigt der US-Independent-Horrorstreifen Welcome to Willits. Darin zelten einige junge Menschen (darunter Rory Kulkin aus Signs – Zeichen und Thomas Dekker aus "Terminator: S.C.C.") ein Wochenende lang in den Wäldern von Nordkalifornien und werden zur Zielscheibe des durchgedrehten Cannabis-Farmers Brock (Bob Sage), der auf einem Meth-Trip die Camper als blutrünstige Aliens wahrnimmt und daraufhin seine Marihuana-Plantage vor ihnen zu beschützen versucht. Vorhang auf für ein durchgedrehtes Blutbad! Eine Nebenrolle in dem Film hat Actionikone Dolph Lundgren übernommen, der sich in letzter Zeit scheinbar zu Genrefilmen hingezogen fühlt. Erst kürzlich trat er in Mike Mendez’s The Demon Hunter auf und absolvierte ein Cameo in Sharknado 5. In Welcome to Willits gibt er den Hauptdarsteller einer Fernsehserie, der darin einen Polizisten verkörpert. In seinem Wahn glaubt Brock, dass Lundgrens Serienfigur tatsächlich hinter ihm her ist.

Das klingt nach durchgeknalltem Spaß für Genre-Liebhaber und wer sich an einem offensichtlich geringen Budget nicht stören lässt, sollte vielleicht einen Blick auf Welcome to Willits riskieren. Unten findet Ihr schon mal den Trailer und das Filmposter:

Welcome to Willits Trailer & PosterNach seiner Festivalpremiere letztes Jahr wird Welcome to Willits am 22. September in den USA über VOD und in ausgewählten Kinos veröffentlicht werden. Zu einer deutschen Veröffentlichung liegen aktuell leider noch keine Infos vor.