Quelle: Dimension Films

Eine verstopfte Nase, dicke Mandeln, ekliger Husten, Kopfschmerzen – eine Grippe kann ganz schön unangenehm sein, wie jeder weiß. Das ist aber noch nichts gegen die sogenannte „Wurmgrippe“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich im kommenden Horrorfilm Viral eine Epidemie, die von parasitären Würmern (eklig!) übertragen wird und Menschen nach der Ansteckung zu willenlosen, mordlustigen Bestien macht. Ja, im Prinzip ist Viral also eine weitere Variation des Zombie-aber-eigentlich-kein-Zombie-Subgenres des Horrorkinos, in dem infizierte Menschen zu aggressiven Monstern werden – siehe The Crazies oder 28 Days Later. Diesmal mit leichten Anleihen von der TV-Serie „The Strain“ und David Cronenbergs frühen Body-Horror-Werken wie Shivers.

Originell mag Viral von den Regisseuren Henry Joost und Ariel Schulman (Paranormal Activity 3 und 4) vielleicht nicht sein, doch der Trailer sieht zumindest reichlich intensiv aus und nicht so dumm wie manche Genrevertreter (ein Punkt, den man tatsächlich auch hervorheben muss):

In Viral wird eine Kleinstadt von dem Ausbruch der besagten Wurmgrippe betroffen und unter Quarantäne gestellt. Die beiden Schwestern Stacey (Analeigh Tipton) und Emma (Sophia Black D’Elia), abgeschnitten von ihrem Vater („House of Cards“-Star Michael Kelly), feiern zunächst ausgelassene Partys feiern, bis auch ihre Bekannte den Parasiten zum Opfer fallen. Schließlich stehen sie vor der Entscheidung, sich gegenseitig zu beschützen oder jede für das eigene Überleben zu kämpfen. Wie schon in anderen Genrefilmen wird also auch hier das Horrorszenario als Hintergrund für sehr menschliche Konflikte genutzt.

Bereits das schöne, aber auch unangenehme Poster zu Viral weckte meine Neugier und der Trailer macht auf jeden Fall Lust, mehr von dem Film zu sehen. In den USA wird er Ende Juli und Anfang in ausgewählten Kinos und über Video-On-Demand veröffentlicht werden. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht, aber ich denke, dass man mit gutem Recht hoffen kann, dass der Film diesen Sommer im Rahmen des Fantasy Filmfests gezeigt werden wird.