Quelle: ABC

Es ist schon kurios, wie sehr die Studios und Fernsehsender weiterhin auf Serienadaptionen von erfolgreichen Filmen als Quoten-Hoffnungsträger setzen, obwohl die Mehrheit dieser Adaptionen in letzter Zeit nicht den erwünschten Erfolg brachte. Mit „Rush Hour“, „Minority Report“ und „Limitless“ wurden alle drei Film-zu-Serien-Adaptionen des US-Network-Fernsehens, die während der letzten TV-Saison 2015/2016 angelaufen sind, nach jeweils einer Season abgesetzt, obwohl an „Limitless“ sogar Originaldarsteller Bradley Cooper als Produzent und gelegentlicher Gaststar mitwirkte. Geholfen hat es nicht, das Zuschauerinteresse flaute nach einem starken Auftakt schnell ab. Ein verrückter Gedanke, aber vielleicht wollen die Leute die Geschichten, die sie bereits im Kino gesehen haben, nicht auf die Länge mehrerer Staffeln hinausgezogen sehen.

Jetzt ereilte das gleiche Schicksal eine weitere Serie und zeigte, dass es doch noch etwas Gerechtigkeit auf der Welt gibt. Die Sitcom „Uncle Buck“, basierend auf John Hughes‘ Komödie Allein mit Onkel Buck mit John Candy, wurde nach lediglich acht Folgen abgesetzt. Wenn Ihr Euch die schmerzlich unlustige Vorschau unten anschaut, dann werdet auch Ihr froh darum sein:

Mike Epps übernahm in der Sitcom Candys Role als verantwortungsloser Onkel, der sich um die Kinder seines Bruders kümmern soll. Es war nicht einmal die erste Serienadaption des Films, die gescheitert ist. Bereits 1990 gab es eine „Uncle Buck“-Serie, damals mit Kevin Meaney in der Hauptrolle, die nach nur einer Staffel eingestellt wurde. Wollen wir mal hoffen, dass kein Sender in 15 Jahren auf die Idee kommt, dem Ganzen noch eine dritte Chance zu geben.

Derweil erwarten uns in den nächsten Monaten weitere, unzählige Film-zu-Serie-Adaptionen, darunter „Lethal Weapon“, „Taken“, „Der Exorzist“, „Frequency“ und „Training Day“. Es würde mich wundern, wenn auch nur die Hälfte dieser Serien die erste Staffel überlebt.