Naomi Watts in Dream House (2009) © Morgan Creek Productions

Quelle: Deadline

David Lynchs Mulholland Drive, der bislang vorletzte Film des Kultregisseurs (kaum zu glauben, dass er bereits 14 Jahre zurückliegt!), gilt auch als einer seiner besten und das liegt nicht zuletzt an der grandiosen Performance seiner Hauptdarstellerin Naomi Watts, die dank ihrem Auftritt in dem Film ihren internationalen Durchbruch feierte. Rollen in Hits wie King Kong und Ring folgten sowie zwei Oscarnominierungen und heute gehört die britisch-australische Schauspielerin zur ersten Liga Hollywoods. Und wenn alles glatt läuft, wird sie bald vielleicht mit dem Mann wiedervereint sein, der ihr diese Karriere ermöglichte.

Laut dem Online-Portal Deadline hofft Lynch, sie für eine Rolle im heiß erwarteten Revival seiner Kultserie „Twin Peaks“ zu besetzen. Das ist doch mal eine Reunion, über die man sich freuen kann. Watts wäre bereits die dritte neue Blondine im Cast des Revivals. „Twin Peaks“ hat schon Amanda Seyfried (Les Misérables) und Jennifer Jason Leigh (demnächst in Quentin Tarantinos The Hateful Eight zu sehen) für nicht näher definierte Rollen rekrutiert. Bestätigt hat der US-Sender Showtime bislang übrigens lediglich Kyle MacLachlan als Darsteller im Revival, obwohl bereits seit September die Dreharbeiten laufen. Leighs Beteiligung kam heraus, als Paparazzi-Fotos vom Set sie an der Seite von MacLachlan zeigten. Ebenfalls anwesend war Laura Palmer höchstpersönlich, Sheryl Lee.

Ebenfalls unbestätigt, aber höchstwahrscheinlich dabei sind Dana Ashbrook, Sherilyn Fenn sowie die Neuzugänge, Balthazar Getty, Peter Sarsgaard, Robert Knepper und Robert Forster dabei. Naomi Watts wäre jedenfalls eine sehr willkommene Ergänzung der bereits interessanten Besetzung.

Leider werden wir auf die Rückkehr von „Twin Peaks“ noch eine ganze Weile warten müssen. Was Serienautor Mark Frost zuvor bereits angedeutet hat, hat Showtime letzten Monat offiziell bestätigt: „Twin Peaks“ wird nicht vor 2017 die Bildschirme erreichen, und das obwohl der Dreh schon seit Monaten läuft. Die Verzögerung liegt vermutlich darin begründet, dass Showtime doch mehr als die ursprünglich angekündigten neun Folgen bestellt hat. Da Lynch alle Episoden selbst inszeniert, nimmt das vermutlich mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Natürlich gilt aber auch hier das Motto: Besser spät als nie!