Quelle: TVLine

„Vampire Diaries“ und „The Originals“ kehrten bei The CW nach ihrer Winterpause in ihren neuen Freitags-Slots zurück, doch an den eher mittelprächtigen Einschaltquoten ihrer laufenden Staffeln hat sich wenig geändert. „Vampire Diaries“ erreichte 1,2 Millionen Zuschauer, etwa 4% mehr als mit der letzten Folge vor der Pause, und 500,000 in der werberelevanten Zielgruppe 18-49. Verglichen mit der Midseason-Premiere der 6. Staffel lagen die Zuschauerzahlen 25% tiefer. Noch schlechter erging es der neusten Folge von „The Originals“. Diese blieb mit 950,000 Zuschauern, davon 400,000 in der relevanten Zielgruppe, zwar auf dem Niveau der vorherigen Episode, baute aber 37% gegenüber der 2. Staffel ab. Nur drei der bisherigen 10 Folgen der 3. „The Originals“-Stafel erreichten mehr als eine Million Zuschauer in den USA, während keine einzige Episode der ersten beiden Staffeln unter diesen Wert fiel. Das spricht für eine deutliche Erosion der Fangemeinde der Serie. Nichtsdestotrotz kann ich mir zumindest eine Verlängerung um eine 4. Staffel vorstellen, da The CW dann die Syndication-Rechte (für Wiederholungen auf anderen Sendern) zu einem lukrativeren Preis verkaufen kann.

Das Finale der dritten „Undateable“-Staffel locke 2,7 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme, davon 800,000 in der Zielgruppe. Die Folge lag 32% unter dem 2. Staffelfinale, aber 37% über dem Finale der ersten Staffel. Ob es eine vierte Staffel geben wird, ist weiterhin unklar. Danach kehrte die 5. Staffel von „Grimm“ mit 3,8 Millionen Zuschauern aus der Winterpause zurück und legte um 5% gegenüber der letzten Folge zu. Damit erreichte „Grimm“ zwar die höchste Zuschauerzahl seit der Staffelpremiere, lag jedoch trotzdem 18% unter der entsprechenden Folge der 4. Staffel. Zudem fiel die Fantasyserie um 11% in der Zielgruppe auf 800,000 Interessierte.

Bei FOX implodierte die neuerdings auf Freitag verschobene Serie „Second Chance“ mit nur 2,2 Millionen Zuschauern, davon 700,000 zwischen 18 und 49. Nach Gesamtzuschauern gab die Frankenstein-Serie um heftige 42% gegenüber der letzten Folge nach, in der Zielgruppe um 30%. Eine zweite Staffel halte ich nach diesem Quoteneinbruch für so gut wie ausgeschlossen.

Bei ABC lockte „Last Man Standing“ 6,9 Millionen Zuschauer vor die Mattscheiben und gab in der Zielgruppe leicht nach, auf 1,2 Millionen Zuschauer. „Dr. Ken“ fiel zwar nach Gesamtzuschauern auch ein wenig auf 5,1 Millionen, stieg jedoch in der Zielgruppe um 10% auf 1,1 Millionen an.