Quelle: Timpson Films

Wenn Ihr Fans von Lloyd Kaufmans Troma-Filmen, John Waters‘ Werken wie Pink Flamingos und dem cinematischen Ultratrash im Allgemeinen seid, dann kann ich Euch mit dem Trailer zu The Greasy Strangler vielleicht den Tag versüßen. Wenn Euch alle Begriffe oben nichts sagen, werdet Ihr vermutlich vom einminütigen Video unten einfach nur verwirrt und verstört sein, und wenn Ihr ein besonders empfindliches Gemüt habt, dann solltet Ihr an dieser Stelle einfach umkehren, denn der Trailer verdient sich nicht nur das Prädikat „WHAT THE FUCK?“, sondern ist ganz sicher Not Safe for Work. Ich musste ihn mir gleich zweimal anschauen, um verarbeiten zu können, was ich da gesehen habe und so ganz kann ich es immer noch nicht. Schaut selbst:

In der Regel folgt nach einem Trailer mein kurzer persönlicher Kommentar dazu, aber wo soll ich hier nur anfangen…? Beim mit Fett eingeschmierten Killer, den grotesken Gore-Effekten oder dem glorreichen Satz am Ende der Vorschau? Es ist nicht abwegig zu behaupten, dass es vielleicht der durchgeknallteste Trailer ist, den Ihr dieses Jahr zu sehen bekommen werdet. Ob das eine gute oder eine schlechte Sache ist, liegt einzig und alleine im Auge des Betrachters.

The Greasy Strangler, der in den USA im Oktober veröffentlicht werden wird, spielt in Los Angeles und handelt von einem seltsamen Vater-Sohn-Gespann Ronnie und Brayden, die eine zwielichtige Disco-Walking-Tour in der Stadt der Engel durchführen. Nachts ist Papa Ronnie auch als „The Greasy Strangler“ unterwegs, ein Serienkiller im Adamskostüm, der sich mit reichlich Fett einschmiert (Ronnies Lieblingssubstanz) und alle erwürgt, die ihm tagsüber auf den Sack gehen. Als jedoch eine attraktive Frau an der Tour der beiden teilnimmt, beginnt ein Wettbewerb zwischen Vater und Sohn um ihre Aufmerksamkeit…

The Greasy Strangler feierte im Rahmen des Sundance-Festivals seine Premiere und lief seitdem auf zahlreichen Festivals. Hierzulande wird er seine Premiere diesen Sommer im Rahmen des Fantasy Filmfests feiern. Ich stelle es mir als ein wahres Freudenfest vor, diesen Film mit einem großen Publikum zu sehen, das auf ein solches Machwerk richtig eingestimmt ist. An dem Film selbst wirkten zwar keine bekannten Namen mit, dafür aber hinter den Kulissen. Produziert wurde der Streifen von Elijah Wood (Der Herr der Ringe) und Ben Wheatley, dem Regisseur von Sightseers und High-Rise. Die Produktionsfirma hinter The Greasy Strangler, Timpson Films, war auch für Neo-Trash-Perlen wie Turbo Kid und Deathgasm verantwortlich.