The Batman

Quelle: Latino Review

2018 könnte ein Jahr der Superlatie für Comicfans werden. Bereits seit längerer Zeit sind mehrere große Comicadaptionen für den Start in dem Jahr vorgesehen. Im März des Jahres soll die Leinwandadaption The Flash mit Ezra Miller in der Titelrolle in die Kinos kommen. Am 26. April folgt hierzulande dann der Auftakt des epischen Zweiteilers Avengers: Infinity War. Am 5. Juli kommt der erste Solo-Film des Marvel-Superhelden Black Panther in die Kinos, der bereits nächstes Jahr in Captain America: Civil War debütieren wird und nur eine Woche später läuft eine noch nicht näher bezeichnete Marvel-Verfilmung von 20th Century Fox an, von der viele annehmen, dass es sich dabei um einen weiteren Film aus dem X-Men-Universum handelt. Nur eine weitere Woche später startet Sonys animierter Spider-Man-Film. Die Woche darauf geht der Solo-Film für den Superhelden Aquaman, gespielt von Jason Momoa, der bereits in Batman v. Superman: Dawn of Justice eingeführt wird und auch eine große Rolle in Justice League spielen soll, an den Start. Im Herbst geht es dann munter weiter mit Captain Marvel im Oktober.

Sollte das neuste Gerücht on Latino Review stimmen, wird der Startplan von 2018 um ein weiteres Comicfilm-Event ergänzt werden und es wird ein ganz großes – The Batman mit Ben Affleck in der Titelrolle des dunkeln Ritters soll angeblich schon im November 2018 in die US-Kinos kommen und nicht erst 2019, wie vor einem Jahr noch vermutet wurde. Als Warner Bros. die geplanten Comicverfilmungen bis einschließlich 2020 angekündigt hat, fehlte ein neuer Batman-Film überraschenderweise auf dieser Liste, doch es bestanden kaum Zweifel, dass der vermutlich berühmteste Charakter der DC Comics einen Solo-Auftritt bekommen würde.

The Batman soll Ben Affleck allerdings nicht nur in der Hauptrolle haben, dem neusten Gerücht zufolge soll er sogar Regie bei dem Film führen. Angesichts seiner bisherigen Regiearbeiten (Gone Baby Gone, The Town, Argo) kann man das nur begrüßen. Während sich die Geister bezüglich Afflecks Schauspielkünste scheiden, sind sich die meisten einig, dass er ein großartiger Regisseur ist. Auch einen Drehbuchautor soll der Film bereits haben – Chris Terrio, der sowohl Batman v. Superman: Dawn of Justice geschrieben hat als auch für den Justice-League-Zweiteiler verpflichtet wurde. Terrio gewann einen Oscar für sein Drehbuch zu Ben Afflecks Argo. Insofern würde diese erneute Zusammenarbeit durchaus Sinn machen.

Sein Debüt als Fledermausmann wird Affleck nächstes Jahr in Batman v. Superman feiern (deutscher Kinostart: 24.03.2016). Obwohl er für die darauffolgende DC-Comics-Verfilmung Suicide Squad nicht offiziell bestätigt wurde, weiß man dank zahlreichen Setberichten und -fotos, dass Affleck auch in dem Film einen Auftritt haben wird. Mit Sicherheit wird er auch im Ensemble-Spektakel Justice League zu sehen sein, dessen erster Teil im November 2017 in die Kinos kommen wird. Die Zuschauer werden Affleck also mindestens dreimal als Batman erleben, bevor er seinen eigenen Film bekommt – genug, um hoffentlich einen Eindruck zu hinterlassen und sich als ein würdiger Nachfolger von Christian Bale zu behaupten.

Natürlich bleibt es aber vorerst ein Gerücht und die Trefferquote von Latino Review war in letzter Zeit nicht die beste. Aus diesem Grund: mit Vorsicht genießen. Da sie aber durchaus schon mal Recht hatten, sollte man die Meldung auch nicht ganz ignorieren, insbesondere da sie eigentlich gar nicht abwegig ist. Vielleicht wartet Warner Bros. mit der Ankündigung von The Batman noch bis zur anstehenden Comic Con in San Diego oder gar bis nach dem Start von Batman v. Superman, um dann abschätzen zu können, wie gut Affleck als Batman beim Publikum wirklich ankommt.