Teresa Palmer Lights Out

Teresa Palmer in Take Me Home Tonight (2011) © Universal Pictures

Quelle: Deadline

Was manche Horrorfilme in einer eineinhalbstündigen Laufzeit nicht schaffen, gelang einem Kurzfilm in weniger als drei Minuten: dem Zuschauer Angst einzujagen, bis die Nackenhaare sich aufstellen. Die Rede ist von David Sandbergs Lights Out, der im Internet für Furore sorgte und zeigte, wie eine simple, aber effektive Idee einem Newcomer plötzlich die Regie in einer Hollywood-Produktion verschaffen kann. Das Märchen wurde für Sandberg wahr, denn er darf jetzt aus Lights Out einen Langfilm inszenieren, produziert vom Horror-Maestro James Wan (Insidious, Conjuring) höchstpersönlich. Die Dreharbeiten zum Film haben kürzlich schon begonnen. Jetzt muss sich noch zeigen, ob das Konzept, das in zweieinhalb Minuten so toll funktioniert, auch auf Spielfilmlänge überzeugend ausgedehnt werden kann.

Der Film wird von einem Jungen und seiner entfremdeten Schwestern handeln, die mit einem bösartigen Wesen konfrontiert werden, das nur im Dunkeln erscheinen kann. Die Prämisse erfindet das Rad sicherlich nicht neu, aber das tat der Kurzfilm auch nicht. Viel wichtiger wird es sein, ob Lights Out eine durchgehend unheimliche Atmosphäre erzeugen kann, in der die Gefahr durch das Wesen stets spürbar ist – etwas, das dem Horror-Meisterwerk It Follows kürzlich hervorragend gelungen ist.

Die Hauptrolle in Lights Out übernahm die Australierin Teresa Palmer (Warm Bodies, Ich bin Nummer Vier), die man sowieso viel zu selten in Filmen sieht, wie ich finde. Das Drehbuch schrieb Eric Heisserer (Final Destination 5). Damit Ihr Euch ein Bild von dem gehypten Kurzfilm machen könnt, habe ich das Video unten angefügt.

https://youtu.be/HmqPdXOczrw