Taken 4

Liam Neeson in 96 Hours – Taken 3 (2014) © EuropaCorp

Quelle: The Late Show with Stephen Colbert

Taken oder, hierzulande, 96 Hours, ist einer der besten Actionfilme, die Luc Bessons Produktionsfirma EuropaCorp jemals hervorgebracht hat und dieser Film alleine ist dafür verantwortlich, dass Liam Neeson in seinen späten Fünfzigern plötzlich seine Berufung als Actionstar fand. Darüber können sich wohl die meisten Actionfans einig sein. Ebenso wie darüber, dass die beiden Sequels qualitativ deutlich abgebaut haben. Das lag einerseits an den konstruierten Plots der Filme und andererseits an der Regie von Olivier Megaton, der mich bis heute noch nicht davon überzeugt hat, dass er vernünftige Actionszenen inszenieren kann.

Doch die beiden Filme waren große finanzielle Erfolge, vermutlich immer noch dank dem sehr positiven Ruf des ersten Films und der Tatsache, dass es sogar in einem durchwachsenen Film Spaß macht, Liam Neeson dabei zuzusehen, wie er böse Buben auseinandernimmt. Dennoch soll 96 Hours – Taken 3 wirklich der letzte Teil der Reihe bleiben. Das kündigte Neeson noch vor dessen Start an und verwies auf die mangelnde Glaubwürdigkeit, wenn er ab einem gewissen Alter immer noch Actionrollen spielt.  Im Rahmen der Pressetour zu Sieben Minuten nach Mitternacht wurde er abermals auf Taken 4 angesprochen und schloss diesen kategorisch aus: (aus dem Englischen)

Wird es nicht geben. Die Tochter nur so häufig entführt werden. Wenn wir einen weiteren machen, dann wird es nach dem Motto sein: "könnt ihr bitte meine Tochter entführen?"

Wo er Recht hat, hat er Recht. Doch leider lässt Besson Taken dennoch nicht ruhen und hat für NBC eine "Taken"-Prequelserie (die aber dennoch in der Gegenwart spielen wird) produziert, in der "Vikings"-Star Clive Standen Neesons Rolle als Mann mit ganz besonderen Fähigkeiten übernimmt.

Hättet Ihr gerne Taken 4 mit Neeson gesehen?

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