Quelle: TVByTheNumbers

Kein Wunder, dass ein Serienende von „Supernatural“ nicht in Sicht ist. Diese Serie lässt sich auch im 12. Jahr nichts von ihrer langen Ausstrahlungsdauer anmerken und hat mindestens genau so viel Durchhaltevermögen wie ihre beiden Protagonisten. Die 12. Season des übernatürlichen Dauerbrenners startete am Donnerstag mit fabelhaften 2,2 Millionen Zuschauern und verbesserte sich gegenüber der Staffelpremiere im Vorjahr um stolze 11%. Es war sogar die meistgesehene Folge der Serie seit Februar 2015! Während der gesamten 11. Staffel erreichten lediglich zwei Folgen 2 Millionen Zuschauer oder mehr. In der werberelevanten Zielgruppe 18-49 ging es dafür gegenüber dem Vorjahr um 11% runter auf 800,000 Fans. Nichtsdestotrotz sind die Zahlen der Serie fantastisch und es ist sogar ein erfolgreicherer Staffelstart als für „Arrow“ vor einer Woche. „Supernatural“ ist wirklich nicht unterzukriegen.

Eine Enttäuschung war dafür die vor „Supernatural“ ausgestrahlte Premiere der 2. Staffel von „DC’s Legends of Tomorrow“. Die Ensemble-Superheldenserie kehrte aus der Sommerpause mit nur 1,8 Millionen Zuschauern zurück, 43% unter dem Start der ersten Season, Immerhin war die Quote nahezu identisch zum ersten Staffelfinale. Auch in der Zielgruppe sah es mit nur 600,000 Interessierten sehr unspektakulär aus. Von den vier großen DC-Comic-Serien von The CW ging „Legends of Tomorrow“ mit Abstand am schwächsten in die neue Runde.

Bei ABC gewann „Grey’s Anatomy“ den Abend mit 7,8 Millionen Zuschauern insgesamt und 2,1 Millionen in der Zielgruppe. Gegenüber der Vorwoche gab die Ärzteserie nur leicht nach. Viel schlimmer erging es im Anschluss der neuen Serie „Notorious“ mit Piper Perabo, die um 7% auf 3,9 Millionen Zuschauer fiel und in der Zielgruppe nur noch 800,000 (-11%) erreichte. Beide Werte bedeuteten neue Serientiefs für „Notorious“. Auf ein Rekordtief fiel auch „How to Get Away with Murder“, deren neuste Folge nur noch 4 Millionen Zuschauer erreichte und damit 9% weniger als vor einer Woche. Gegenüber dem Vorjahr besteht ein Zuschauerverlust in Höhe von 41%. In der Zielgruppe büßte sie 8% ihrer Zuschauer von der vorigen Episode ein und kam nur noch auf 1,1 Millionen. Wenn die Zahlen weiter so sinken, sollte man sich Sorgen um die Zukunft der Serie machen.

„Rosewood“ fiel um 7% auf 3,5 Millionen Zuschauer und schrammte nur sehr knapp an einem neuen Serientief vorbei. In der Zielgruppe verlor die Serie 11% und lockte nur noch 800,000 Interessierte vor die Bildschirme. „Pitch“ erlitt dramatische Einbußen und stürzte um 17% auf 2,9 Millionen Zuschauer insgesamt sowie um 20% in der Zielgruppe 18-49 auf 800,000. Es sieht düster aus für die Zukunft der Baseballserie.

NBCs „Superstore“ baute 15% ab und erreichte 4,4 Millionen Zuschauer, davon 1,2 Millionen (-14%) in der begehrten Zielgruppe 18-49. „The Good Place“ fiel identisch und erreichte 4,2 Millionen Gesamtzuschauer sowie 1,2 Millionen in der Zielgruppe.

„The Blacklist“ fiel um 9% auf 5,9 Millionen Zuschauer sowie um 8% in der werberelevanten Zielgruppe auf 1,1 Millionen. „Chicago Med“ war eine der wenigen Serien am Donnerstagabend, die ihre Quoten von der Vorwoche halten konnten. Insgesamt begeisterte die Serie mit ihrer neusten Folge 6,8 Millionen Zuschauer insgesamt, davon 1,3 Millionen in der Zielgruppe 18-49.