Box Office Deutschland Suicide Squad WE 2

Quellen: Fuck Yeah Jared Leto, Total Film

2016 ist das Jahr der Comicbuchverfilmungen. Noch ist es nicht einmal halb rum und wir hatten bereits Deadpool, Batman v Superman, The First Avenger – Civil War und X-Men: Apocalypse in den Kinos. Nicht jeder der Filme war in meinen Augen gleichermaßen gelungen, doch Totalausfälle à la Fantastic Four aus dem Vorjahr waren zum Glück auch nicht darunter und unter Comicfans findet sich für jeden dieser Filme eine begeisterte Fangemeinde (ja, sogar für Batman v Superman). Unter regulären Kinogänger scheinen sich jedoch langsam Ermüdungserscheinungen einzuschleichen, was Comic-Filme betrifft. Nachdem die ersten drei der oben aufgelisteten Filme an den Kinokassen ordentlich abgeräumt haben, tut sich X-Men: Apocalypse im Vergleich eher schwer.

Doch vielleicht ist es nicht einfach das Überangebot an Comicverfilmungen, das dem Film zu schaffen macht, sondern der fehlende Event-Faktor. Deadpool war eine große, nicht-jugendfreie Marvel-Verfilmung, wie wir sie zuvor noch nie gesehen haben, und wurde von Fox perfekt vermarktet. In Batman v Superman trafen zwei der größten Superhelden-Giganten aller Zeiten auf der Leinwand erstmals aufeinander und in Civil War kam es erstmals zur großen Schlacht zwischen zwei Superhelden-Lagern des Marvel-Universums sowie zur lange ersehnten Einführung von Spider-Man ins Marvel Cinematic Universe. Obwohl es also nicht "originelle" Filme per se waren, boten sie etwas ganz Neues, während X-Men: Apocalypse lediglich ein weiterer von mittlerweile sechs X-Men-Filmen (wenn man nur die Hauptreihe zählt) ist.

Sollte diese Theorie stimmen, dann stehen die Vorzeichen für David Ayers Suicide Squad sehr gut, denn wie auch Deadpool, ist der Film aus dem Hause Warner/DC definitiv anders als der übliche Standard-Superheldenfilm. Hier kämpfen erstmals eine Reihe bekannter Comic-Bösewichte Seite an Seite, darunter Batmans Erzfeind Joker (Jared Leto) und sein Protegé Harley Quinn (Margot Robbie) in ihrem erstmaligen Leinwandauftritt. Will Smith (Deadshot), Cara Delevignge (Enchantress), Joel Kinnaman (Rick Flagg), Jai Courtney (Boomerang) und Viola Davis (Amanda Waller) ergänzen die illustre Besetzung. Aus meiner Sicht hat Suicide Squad neben Deadpool die besten Filmtrailer des Jahres (siehe hier oder hier) und alleine schon die Neugier über Letos Darstellung des Jokers, acht Jahre nach Heather Ledgers phänomenaler Performance in The Dark Knight, wird für ausreichendes Interesse unter Kinogängern sorgen, um Suicide Squad zu einem großen Hit werden zu lassen. Nach der mehr als durchwachsenen Rezeption von Batman v Superman: Dawn of Justice könnte Warner wirklich einen Film aus deren DC-Universum vertragen, der nicht von allen Seiten zerrissen wird und Suicide Squad könnte genau dieser Film sein (ansonsten hat Warner auf jeden Fall ein Problem).

Dank den neusten Ausgaben der Filmzeitschriften Total Film und CinemaTeaser haben wir einen Haufen brandneuer Fotos aus Suicide Squad für Euch zusammengetragen, die mich vor allem eins denken lassen: Margot Robbie ist ein Traum und die perfekte Besetzung für ihre Rolle. Aber auch sonst sieht der Film weiterhin nach wildem Spaß aus und es ist bemerkenswert, dass im Gegensatz zu Batman v Superman, der seinen Bösewicht Doomsday in einem seiner frühen Trailer ungeschickt verraten hat, wir immer noch nicht wissen, gegen welchen schlimmen Schurken die Task Force X (die offizielle Bezeichnung des Himmelfahrtskommandos aus Superschurken im Film) antreten wird. Wir werden es spätestens am 18. August erfahren, wenn Suicide Squad in unsere Kinos kommt. Fans von Ben Afflecks Batman dürfen sich übrigens auf einen Auftritt von Gothams dunklem Ritter in dem Film freuen.

Suicide Squad Fotos 12Suicide Squad Fotos 1 Suicide Squad Fotos 3 Suicide Squad Fotos 4 Suicide Squad Fotos 7Suicide Squad Fotos 2Suicide Squad Fotos 5Suicide Squad Fotos 6 Suicide Squad Fotos 8 Suicide Squad Fotos 9 Suicide Squad Fotos 10 Suicide Squad Fotos 11 Suicide Squad Fotos 13 Suicide Squad Fotos 14