Es Fotos

Quellen: Entertainment Weekly, Mad Movies

Ich habe mich schon lange nicht mehr auf einen Horrorfilm so gefreut wie auf Andrés Muschiettis Adaption von Stephen Kings Romanklassiker "Es". Die Vorlage ist eins der großartigsten Beispiele der Horrorliteratur des 20. Jahrhunderts und die TV-Miniserie von 1990 hat mich als Kind und Jugendlicher im Hinblick auf Clowns nachhaltig traumatisiert. Vor keinem Film hatte ich so lange Angst wie vor Es (und ich habe mit Filmen wie Tanz der Teufel oder der Nightmare-Reihe sehr jung angefangen) und so erging es auch vielen Kindern der Achtziger, die mit Es aufgewachsen sind. Dass sich um den kommenden Film bereits so ein großer Hype aufbaut, der den ersten Trailer zum meistgeschauten aller Zeiten im Internet gemacht hat, liegt höchstwahrscheinlich weniger an der (auch großen) Popularität der Romanvorlage und vielmehr an dem nachhaltigen Eindruck, den die Miniserie ihrerzeit hinterlassen hat. Mit der Zeit (und insbesondere nachdem ich den Roman gelesen habe), wurde mir klar, dass die Miniserie ihrer Vorlage nur bedingt gerecht wurde und auch nicht so gut gealtert ist. Lediglich Tim Currys Performance als kindermordender Clown Pennywise bleibt bis heute phänomenal und der neue Pennywise Bill Skarsgård hat keine leichte Aufgabe, in seine Fußstapfen zu treten.

Ein Grund, weshalb Es so sehr den Nerv bei Kindern und Jugendlichen getroffen hat, war, weil die Protagonisten (zumindest zur Hälfte der Miniserie) selbst Kinder waren. Kinder, mit denen man sich als junger Zuschauer gut identifizieren konnte und wenn sie von Pennywise heimgesucht wurden, fühlte man mit. Skarsgårds Performance als Pennywise wird zwar entscheidend für den Gruselfaktor des neuen Films sein, doch letzten Endes kann der Film nur wirklich funktionieren, wenn die Kinderdarsteller des Clubs der Verlierer gut sind.

Neue Fotos aus zeigen zumindest, dass die neuen Kids optisch sehr gut gewählt wurden. Außerdem gibt es auch weitere Eindrücke von deren Widersacher Pennywise, den wir in den bisherigen Vorschau-Videos noch gar nicht sprechen gehört haben.

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Eine entscheidende Veränderung hat Regisseur Muschietti gegenüber der Romanvorlage vorgenommen und diese betrifft die klassische Eröffnungsszene des Films, in der Bills kleiner Bruder Georgie Pennywise zum Opfer fällt. Im Buch wird Georgie tot, mit einem abgerissenen Arm, aufgefunden. In dem neuen Film verschwindet er hingegen spurlos, sodass es zunächst offen bleibt, ob Georgie noch lebt. Ich kann nicht behaupten, dass ich mit dieser Veränderung sehr zufrieden bin, insbesondere wenn sich herausstellen sollte, dass Georgie lebt und er vom Club der Verlierer gerettet wird. Es ist Georgies Tod, der Bill traumatisierte und ihn in seiner Entschlossenheit prägte, Pennywise die Stirn zu bieten. Aber natürlich müssen wir erst einmal abwarten, wie sich das im Film abspielt.

Entertainment Weekly hat außerdem Concept Arts aus dem Film veröffentlicht, die den Zugang zu und das Innere des Verstecks des Monsters zeigen:

Es Fotos & Concept Art 1 Es Fotos & Concept Art 2

Es startet am 26. September in unseren Kinos. Davor wird mit Sicherheit ein weiterer Trailer zum Film veröffentlicht werden – entweder im Rahmen der Comic-Con nächstes Wochenende oder spätestens zum Kinostart von Warners Annabelle 2.