Quelle: Deadline

Das neue Jahr begann gut für den frisch umbenannten US-Kabelsender Freeform (ehemals ABC Family). Die Serienadaption von Cassandra Clares Romanreihe „Chroniken der Unterwelt“, „Shadowhunters: The Mortal Instruments“, legte vergangene Woche einen mehr als ordentlichen Start hin. Die Pilotfolge der Fantasyserie lockte trotz durchwachsener Kritiken 1,8 Millionen Fans vor die Bildschirme, davon etwa 800,000 in der wichtigen, werberelevanten Zielgruppe 18-49. Es war der erfolgreichste Start einer neuen Serie auf dem Sender seit dem „Pretty Little Liars“-Spin-Off „Ravenswood“, das im Oktober 2013 mit 2,1 Millionen Zuschauern anlief. Das zeigt, dass die Entscheidung, den Stoff als TV-Serie neu aufzulegen gut war, trotz des kürzlich an den Kinokassen gescheiterten Kinofilms, und die Vorlage immer noch viele Fans hat. Verglichen mit der ebenfalls diesen Monat auf MTV gestarteten Fantasyserie „The Shannara Chronicles“ schnitt „Shadowhunters“ um 77% besser ab zum Start. In Deutschland werden die neuen Episoden der Serie wöchentlich über den Streaming-Dienst Netflix veröffentlicht.

Neben der beliebten Vorlage und intensivem Marketing war ein weiterer Grund für den erfolgreichen Start die Ausstrahlung der neusten „Pretty Little Liars“-Episode im Vorprogramm. Die erfolgreichste Serie des Senders kehrte nach ihrer Winterpause mit der zweiten Hälfte von Staffel 6 zurück und die erste Episode erreichte 2,3 Millionen Zuschauer. Der Wert lag zwar 27% unter dem Midseason-Finale der 6. Staffel, was aber angesichts der großen Enthüllungen und des Hype-Faktors von jener Folge nicht überraschend ist. Es war trotzdem die dritterfolgreichste Episode der gesamten 6. Staffel (nach der Staffelpremiere und dem Midseason-Finale) und erreichte in der Zielgruppe 18-49 etwa 1,1 Millionen Fans. Auch nach fast sechs Jahren hat die Teenie-Mysteryserie ihre treuen Fans offenbar nicht verloren.