Quelle: TVLine

Um die Thanksgiving-/Weihnachtszeit herum gehen die Einschaltquoten im US-Fernsehen für gewöhnlich etwas runter und so muss es niemanden wundern, dass die Serien aktuell schlechter abschneiden als in den Wochen davor.

Besonders hart traf es vergangenen Dienstag Ryan Murphys Horrorcomedy-Anthologie „Scream Queens“. Trotz der Thanksgiving-fokussierten Folge fiel diese um 16% gegenüber der Vorwoche auf ein neues Tief und erreichte nur noch etwa 2 Millionen Zuschauer. Seit dem Serienstart im September büßte „Scream Queens“ bereits mehr als die Hälfte ihrer Zuschauer ein und kann nicht mit dem Erfolg von Murphys „American Horror Story“ mithalten. Auch in der Zielgruppe 18-49 ging es runter auf ein neues Tief – um 11% auf lediglich 800,000 Interessierte.

Auch die beiden Sitcoms von FOX haben schon bessere Zeiten gesehen. „Grandfathered“ gab um 9% gegenüber der Vorwoche nach und lockte mit der neusten Episode nur noch 2,7 Millionen Zuschauer, davon 900,000 in der Zielgruppe, und „The Grinder“ erreichte lediglich 2,3 Millionen Zuschauer (700,000 zwischen 18-49).

„Navy CIS“ gewann den Abend mit 16,2 Millionen Zuschauern und 2,2 Millionen in der Zielgruppe und hielt sich damit mehr oder weniger auf Vorwochenniveau. Der Ableger „Navy CIS: New Orleans“ zeigte weniger Stehvermögen, fiel um 9% auf 11,9 Millionen und gab auch in der Zielgruppe um 6% auf 1,6 Millionen nach. Viel deutlicher baute im Anschluss die Serienadaption „Limitless“ ab. Diese verlor 13% ihrer Zuschauer von der Vorwoche und kam nur noch auf 6,5 Millionen. In der Zielgruppe erreichte sie 1,3 Millionen Interessierte.

Stärke zeigte hingegen das Power-Duo „Chicago Med“ und „Chicago Fire“ bei NBC. „Chicago Med“ erreichte 7,6 Millionen Zuschauer, 12% weniger als zum Seriendebüt letzte Woche. In der Zielgruppe fiel die der neue „Chicago“-Ableger um 18% auf 1,8 Millionen. Nichtsdestotrotz sind es gute Zahlen und ein solcher Abstieg liegt bei einer neuen Serie im Rahmen der Erwartungen. „Chicago Fire“ fiel um 8% auf 7,3 Millionen Zuschauer und damit das vorläufige Staffeltief, aber die Quote lag dennoch höher als für die meisten Folgen der dritten Staffel. In der werberelevanten Zielgruppe 18-49 lockte „Chicago Fire“ 1,8 Millionen Zuschauer vor die Mattscheiben.