Quelle: Universal Pictures

Als Natasha Romanoff alias Black Widow hat Scarlett Johansson sich als eine weibliche Actionheldin im Kino "neuerfunden" und befindet sich in Gesellschaft von Milla Jovovich (Alice in den Resident-Evil-Filmen) und Kate Beckinsale (Selena in Underworld) als eine der coolsten Actionheldinnen der letzten 15 Jahre. Doch es sieht so aus, als wären ihre Auftritte als Black Widow in Iron Man 2, The Avengers und The Return of the First Avenger ein Vorspiel zu ihrem großen Solo-Actionauftritt als Lucy, die Titelheldin des neuen Films von Luc Besson, der am 14.08.2014 in Deutschland starten wird. Musste sich Black Widow noch auf ihren scharfen Verstand und ihre Kampfkünste verlassen, ist Lucy dank einer Wunderdroge mit tatsächlichen Superkräften ausgestattet, die Johansson in den Marvel-Filmen verwehrt blieben. Das Ausmaß ihrer Fähigkeiten kann man im neuen TV-Spot zum Film sehen. Mich überzeugt Johansson als Actionhelding auf jeden Fall und Lucy gehört zu den größten Wildcards des Sommers. Wird es nach dem durchwachsenen Malavita – The Family es eine Rückkehr zur Form für Besson?

Eine interessante Meldung zu Lucy gab es bereits vor einigen Tagen. Entgegen meinen Erwartungen, wird Lucy kein jugendfreier Streifen wie es aussieht. In den USA erhielt der Film ein R-Rating (ab 17 Jahren). Begründung: "starke Gewalt, verstörende Bilder und Sexualität". In Deutschland sollte das mindestens eine FSK16-Freigabe bedeuten. Natürlich reicht eine Altersfreigabe noch lange nicht für einen guten Film, doch es ist bereits ein Anfang.

Doch auch wenn der Film nicht an die frühen Erfolge von Besson anknüpfen kann – Es gibt sicherlich Schlimmeres, als Scarlett Johansson 100 Minuten lang auf der Leinwand zuzusehen, wie sie die bösen Buben verhaut und dabei stets makellos aussieht