Quelle: Studio Ghibli

In der Elite von Animationsstudios steht das japanische Studio Ghibli auf gleicher Ebene wie Pixar und Disney. Mit Filmen wie Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland und Das wandelnde Schloss erreichte Studio Ghibli weltweite Anerkennung und Erfolg. Im Februar haben wir bereits berichtet, dass Studio Ghibli dieses Jahr ihren ersten Ausflug ins Seriengeschäft wagt. Goro Miyazaki, der Sohn der Ghibli-Legende Hayao Miyazaki, inszenierte die Adaption des schwedischen Kinderbuchs "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren unter dem internationalen Titel "Ronia the Robber’s Daughter". Die Serie soll am Oktober im japanischen Fernsehen laufen.

Doch im Vorfeld schon sorgt sie unter den Ghibli-Fans für eine heftige Kontroverse. Nicht nur der Versuch mit dem Seriengeschäft ist ein Novum hier – erstmals arbeitet Studio Ghibli nicht mit handgezeichneten Bildern, sondern mit Computeranimation. Das sorgte für reichlich Unmut unter den Fans, die besonders den fantasievollen handgezeichneten Look der Filme der Animationsschmiede schätzen. Wie das Ganze nun aussehen soll, können wir jetzt im kurzen Teaser sehen, der im Netz veröffentlicht wurde.

Man merkt, dass die Macher ihr Bestes gegeben haben, trotz CG-Animation, nicht vom typischen Studio-Ghibli-Look abzuweichen. Mir stellt sich dann aber die Frage: wenn man sich so sehr bemüht, dass es nach handgezeichneten Bildern aussehen soll, wieso arbeitet man dann überhaupt mit Computeranimation?